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Junger Villacher bittet um Hilfe

Krebskranker Daniel (20): „Alleine schaffe ich das nicht mehr“

Villach – Daniel ist 20 Jahre alt. Er hat die Lehre zum Koch hinter sich, eine Familie, die ihn liebt und Freunde, die ihn unterstützen. Vor zwei Jahren dann die erschütternde Diagnose: "Ich habe eine Art Tumor, den nur eine Handvoll Menschen auf dieser Welt haben. Deshalb bin ich schon recht bekannt unter den Ärzten", erklärt der junge Mann aus Villach Land. Er erzählt uns, wie er den Kampf bis jetzt gemeistert hat und warum er jetzt dringend Hilfe braucht. 

 3 Minuten Lesezeit (414 Wörter) | Änderung am 30.09.2020 - 07.44 Uhr

Vor zwei Jahren hat alles begonnen. Bei dem damals 18-jährigen Daniel wurde ein Tumor entdeckt. Zu allem Übel ist dieser Tumor äußerst selten und eine Behandlung nur schwer möglich. „Dann ging die Reise los. Ich habe inzwischen 16 Chemotherapien hinter mir. Im Moment werde ich mit einer alternativen Therapie behandelt, die meinen Körper wieder stärken soll“, erklärt er.

„Ich möchte auf keinen Fall betteln“

„Mein größtes Problem sind derzeit meine finanziellen Sorgen. Meine Familie tut so viel für mich. Sie leiden mit mir und opfern sich auf. Ich glaube, manchmal ist die Situation für sie schlimmer als für mich“, meint Daniel. Er selbst, möchte auf keinen Fall betteln. „Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Es ist finanziell einfach nicht mehr tragbar für meine Familie, deshalb habe ich einen kleinen Spenden-Aufruf gestartet. Schauen wir  einmal was daraus wird“, lacht er.

Krankenkasse übernimmt nicht alles…

„Es sind nicht nur die speziellen Behandlungen. Ich brauche auch Geräte für Zuhause, Massen an Medikamenten und andere Hilfsmittel, um wieder gesund zu werden. Außerdem muss ich einmal die Woche nach Wien und wieder zurück, auch da häufen sich die Fahrtkosten“, erklärt der 20-Jährige. Hinzu kommt, dass die Therapie, die er gerade bekommt unter „Alternativmedizin“ fällt und daher die Krankenkasse keinerlei Kosten dafür übernimmt.

„Ich bin 20 Jahre alt und ab Oktober in Pension“

„Es hat sich schon einiges geändert in meinem Leben“, erzählt uns Daniel im interview. Mit 18 bekam er die Diagnose. „Ich kann mich noch an den Tag erinnern, an dem ich mit der ersten Chemo gestartet habe, an dem Tag hätte ich meine Lehrabschlussprüfung gehabt“, erinnert er sich. Nun ist er ab Oktober berechtigt seine Pension zu beziehen. Er nimmt es mit Humor: Das muss man erst einmal schaffen, mit 20 in Pension zu gehen“, lacht er im Interview.

Silvester brachte Hoffnung, Neujahr einen Tiefschlag

Dieses Jahr an Silvester bekam Daniel die Diagnose, dass er geheilt sei. „Ich habe wirklich für einen kurzen Moment gedacht, es wird alles gut“, meint er. Dann die Ernüchterung: Bei der nächsten Untersuchung war der Tumor wieder da. „Ich möchte allen danken, die mich unterstützen“. Bis jetzt hat er schon 11.466 Euro durch seine Spendenaktion gesammelt. Wenn auch du den 20-Jährigen unterstützen möchtest, kommst du direkt hier auf die Spendenwebsite oder du spendest direkt an Daniel Kugi, AT49 2070 6045 0028 5699.

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