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Politik - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © Montage: Bettina Nikolic & Pexels

Motschiunig fürchtet Cluster-Bildung:

Gemeinde­rätin kritisiert: Präsenz­lehre müsse hinter­fragt werden

Klagenfurt – Die Grüne Gemeinderätin Margit Motschiunig stellt die Präsenzlehre an der Universität Klagenfurt infrage. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis unter den Studierenden eine Person positiv auf COVID-19 getestet werde.

 2 Minuten Lesezeit (244 Wörter)

„’Primär finden Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 als Präsenzlehre statt‘. Dieses Statement befindet sich prominent auf der Webseite der Alpen-Adria-Universität“, teilt die Grüne Gemeinderätin Margit Motschiunig ihre Beobachtung mit. Grundsätzlich entstehe nicht der Eindruck, dass die Universität leichtfertig mit der Situation umgehe. Jedoch fordert Motschiunig, dass die Bevorzugung der „Präsenzlehre“ hinterfragt werden müsse.

Contact Tracing wäre eine Herausforderung

„Im Gegensatz zu den Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sind die Studierenden nicht geschlossenen Klassenverbänden zuzuordnen. Das macht im Fall einer COVID-Infektion einer einzelnen Person sowohl das ‚Contact Tracing‘, als auch Absonderung der Kontaktpersonen zu einem schwierigen Unterfangen“, führt die Grüne Bildungssprecherin weiter aus. Auch seien die durchschnittlichen Größen der Unterrichtsräume zu klein, um effiziente Veranstaltungen unter Einhaltung der Abstandsregeln anbieten zu können. „Die Aufteilung der Studierenden in mehrere Gruppen führt nur zu einer Mehrbelastung der Vortragenden“, so Motschiunig.

Gemeinderätin fürchtet Cluster-Bildung

„Ein guter Ansatz wäre es, die Studienanfänger primär den Anwesenheitsveranstaltungen zuzuteilen und für die Höhersemestrigen durchwegs Online-Angebote zur Verfügung zu stellen“, schlägt Motschiunig vor. Bei der derzeitigen epidemischen Entwicklung sei es, laut der Grünen Gemeinderätin, nur eine Frage der Zeit, bis unter den Studierenden, den Vortragenden oder dem Universitätspersonal eine Person positiv auf COVID-19 getestet werde. „Und dann wird sowieso, wie angekündigt, alles auf Online umgestellt“, zieht die Grüne Gemeinderätin ihr Resümee.

 

 

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