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Wirtschaft - Klagenfurt
SYMBOLFOTO © Büro LHStv. Schaunig

Forschung kommt in die Wohnzimmer:

Heuer mal anders: Lange Nacht der Forschung am 9. Oktober

Klagenfurt – Aufgrund von Corona muss auch die Lange Nacht der Forschung ins Digitale ausweichen. Mit einem entscheidenden Vorteil für die Besucher: Sie können am 9. Oktober (und danach) von der Wohnzimmercouch aus das vielfältige Programm der österreichischen Forschungseinrichtungen genießen.

 4 Minuten Lesezeit (514 Wörter)

Das bunte Treiben, das sich sonst im Lakeside Science & Technology Park und an der Universität Klagenfurt abgespielt hätte, ist im Digitalen nicht minder attraktiv: 19 Stationen aus Kärnten gibt es insgesamt, drei davon bieten ein Live-Programm an.

Ein digitales Programm ist vorbereitet

Forschung sorgt dafür, dass neues Wissen entsteht. In Zeiten wie diesen wird noch offensichtlicher als sonst, wie hoch der Wert dieser Leistung ist: Neue Erkenntnisse lassen die Welt besser mit den Herausforderungen umgehen, die sich ihr bieten und führen in vielen Fällen auch zu praktischen Anwendungen, die unser aller Alltag verbessern und erleichtern. Das digitale Programm der „Langen Nacht der Forschung digital“ zeigt beides: Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschung aus allen Disziplinen sind vertreten. Möchten Sie von den Lakeside Labs mehr darüber erfahren, wie Phänomene aus der Natur in der Robotik und IT eingesetzt werden und welche Möglichkeiten sich damit ergeben?

Spielen im Sandkasten ist nicht nur für Kinder

Interessieren Sie sich dafür, wie man eine mittelalterliche Bibliothek an der Universität rekonstruiert? Oder wollen Sie Antworten auf die Frage: Wieviel „Strom“ passt in den Stausee und was hat der Schnee damit zu tun? Die Fachhochschule Kärnten zeigt außerdem, dass das Spielen im Sandkasten nicht nur etwas für Kinder ist, sondern Ähnlichkeiten mit virtuellen Wirklichkeiten hat. Außerdem können Sie junge Wissenschaftler im Wordrap kennenlernen.

Das Programm:

Eine kurze Programm-Übersicht

Aus Klagenfurt gibt es insgesamt 19 Stationen, drei davon bieten ein Live-Programm am 9. Oktober an, das die Zuseher nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitreden und Fragenstellen einlädt:

17:30 Uhr

Wie ermöglichen Chips von Infineon das Fliegen von Morgen? Wie funktionieren Multicopter? Welche Bauteile von Infineon sind darin zu finden? Und was macht ein Drone Racing Pilot bei Infineon Austria? Mehr dazu im Live-Vortrag von Walter Kirsch, Systems Engineer für Multicopter-Applikation bei Infineon Austria.

18:30 Uhr

Was ist ein komplexes System und wie verhält es sich? Bei unserer digitalen Station können Sie dieser Frage anhand von ausgewählten komplexen Systemen auf den Grund gehen. Sie werden ein echtes Chaospendel in Aktion erleben, eine Computersimulation eines Modells der Populationsdynamik verstehen lernen und auch den Verlauf einer selbstorganisierten chemischen Reaktion, die periodisch ihre Farbe verändert, in Echtzeit verfolgen können. Ein Live-Vortrag von Florian Wodlei (Living Systems Research)

19:30 Uhr

Die Weltwirtschaft auf der Intensivstation? Ein volkswirtschaftlicher (Aus-)Blick auf die COVID19 Pandemie. Martin Wagner, Professor für Volkswirtschaftslehre am gleichnamigen Institut der Universität Klagenfurt, macht im Live-Vortrag verständlich, was die gegenwärtige (wirtschaftliche) Krisensituation ausmacht, und von welchen Faktoren es abhängt, dass Volkswirtschaften funktionsfähig bleiben. Im Anschluss an den Vortrag sind Sie mit Ihren Fragen und Diskussionsbeiträgen an der Reihe!

Wo kann man es sich anschauen?

Die Links zu den Klagenfurter Live-Vorträgen gibt’s hier, das vollständige österreichweite Programm mit über 600 Beiträgen, das bis 30. Dezember 2020 online zur Verfügung steht, ist hier abrufbar. Die nächste Lange Nacht der Forschung, in der ursprünglichen Form als Präsenzveranstaltung, ist im Frühjahr 2021 geplant.

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