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In der heutigen Pressekonferenz

Maßnahmen für Hermagor: Masken-Pflicht und mehr verordnet

Kärnten – Landeshauptmann Peter Kaiser informiert in einer heutigen Pressekonferenz über die Änderungen, die das "orange Hermagor" nun mit sich bringt. "Wir sehen die Ampelfarbe als Warnung und nicht als Bestrafung", so die einleitenden Worte von Kaiser.

 3 Minuten Lesezeit (366 Wörter) | Änderung am 02.10.2020 - 12.56 Uhr

Aktuell sind 153 Personen in Kärnten aktiv mit dem Coronavirus infiziert. „Insgesamt gibt es in Kärnten 561.000 Einwohner“, meint Kaiser und will so die Relation darstellen. „Die Zahlen sollen den Menschen die Angst nehmen, aber auch die Selbstverantwortung jedes Einzelnen wieder stärken“, so Kaiser. Die Bezirke Villach und Villach-Land stehen derzeit auf gelb.

Bei Veranstaltungen wird die Zuschauerzahl auf ein Drittel gekürzt

Da der Bezirk Hermagor nun auf „orange“ ist, wurden gemeinsam mit dem Gesundheitsminister Rudolf Anschober partielle Maßnahmen ausgearbeitet. Konkret soll laut Kaiser im Bezirk Hermagor bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen die Zahl der Teilnehmenden reduziert werden. Im Freien von bundesweit erlaubten 3.000 auf 1.000 Personen, in Räumen von 1.500 auf 500. Die partielle Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes an bestimmten öffentlichen Orten wird von der Bezirkshauptmannschaft Hermagor in Abstimmung mit Land und Bund in den Gemeinden Kirchbach, Kötschach-Mauthen und Dellach verordnet. Gelten soll die Verordnung ab morgen, Samstag. 

Keine Fußballspiele an diesem Wochenende

Kaiser erklärte, dass man im Schulbereich, wo die Ampel im Bezirk Hermagor auf „Gelb“ stehe, maßvoll und im Einzelfall agiere. Wegen zwei bereits bekannten Coronafällen, eine Lehrkraft der Volksschule Gundersheim und eine Schülerin der HLW Hermagor, seien an diesen beiden Schulen die jeweils betroffenen Klassen geschlossen. Vom Kärntner Fußballverband sind laut Kaiser an diesem Wochenende alle Fußballspiele im Bezirk Hermagor ausgesetzt worden.

„Man sieht, wie schnell es gehen kann“

LR Martin Gruber spricht im Rahmen der Pressekonferenz noch einmal über die Thematik ob Bauern in Quarantäne noch in den Stall dürfen. „Hier gab es eine große Verwirrung“, meint er und er sei froh, dass sich das Problem bereits aufgeklärt hat. Auch er möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die neuen Maßnahmen unbedingt einzuhalten sind. „Wie schnell es gehen kann haben wir in den letzten Tagen gesehen“, so Gruber.

Das Cluster wurde schnell erkannt

Die Landessanitätsdirektorin Ilse Oberleitner meint was uns derzeit fachlich und menschlich fordert, ist vor allem das Verdachtsfallmanagement und das Cluster-Managment. Sie dankte im gleichen Atemzug auch allen Verantwortlichen und Mitwirkenden. „Auch in Hermagor konnte das Cluster gut eingegrenzt werden“, so Oberleitner. Auch sie appelliert an den Hausverstand der Kärntner.

 

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