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Aktuell - Villach
© Österreichischen Rettungshundebrigade Landesgruppe Kärnten

Heldin auf vier Pfoten

Rettungs­hündin „Maily“ fand ver­missten Pflege­heimbewohner

Villach – Gestern Nacht war ein gehörloser Senior aus einem Pflegeheim angängig. Die Österreichische Rettungshundebrigade Landesgruppe Kärnten stand im Einsatz. Rettungshündin Maily konnte den vermissten Mann unverletzt auffinden. 

 2 Minuten Lesezeit (291 Wörter) | Änderung am 06.10.2020 - 08.05 Uhr

Die Österreichische Rettungshundebrigade Landesgruppe Kärnten wurde gestern gegen 22.47 Uhr zu einem Sucheinsatz zum AHA Seniorenheim St. Johanner Höhe in Villach alarmiert. Vermisst wurde dort seit 21 Uhr ein älterer Pflegeheimbewohner. Dieser war gehörlos. Sofort machten sich die Rettungskräfte aus Oberkärnten auf den Weg zum Einsatzort, um schnellstmöglich mit ihren Rettungshunden helfen zu können.

Ein unschlagbares Team

Im Einsatz standen auch Hundeführerin Christin Stotz aus Föderlach mit ihrer Herder Hündin Maily. Gemeinsam mit Hundeführer-Anwärterin Nicole Stromberger wurde ihr ein Suchgebiet rund um Kirchale zugewiesen. Das Team begann sofort mit ihrer Suche, durch Siedlungsgebiet streifend kamen sie auf freieres Gelände und durchkämmten die Dunkelheit nach dem vermissten Mann. Maily suchte intensiv das Gelände ab – zeigte das was sie in jahrelanger Ausbildung gelernt hatte – erfüllte ihren Job als Rettungshund und revierte das Gebiet weitläufig ab.

Und da wirklich: Maily hatte den vermissten Mann, sitzend an einem Wiesenrand aufgefunden und verbellt, wie in so vielen Trainingseinheiten der Ausbildung gelernt. Der Mann war ansprechbar und konnte von Christin und Nicole sofort erstversorgt werden. Die beiden setzten die Rettungskette in Gang und so konnte schnell weitere Hilfe geleistet werden.

Verdiente Belohnung für Maily

Besonders schön: für die tolle Arbeit erhielt Maily als Belohnung ihren Ball – und so warf auch der Seniorenheimbewohner für Maily das Balli und hatte sichtlich Freude dabei mit der Rettungshündin, die ihn soeben gefunden hatte, zu spielen. Und für Christin, die vor Jahren als Jugendmitglied bei der Österreichischen Rettungshundebrigade angefangen hat und seitdem dabei ist, war wieder einmal klar, dass das was sie tun einzigartig ist und dass sie heute den richtigen Riecher hatten.

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