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Angekündigtes Video fehlte

Prozess Frei­maurer vs. Autor: Viel Wirbel um nichts

Villach/ Kärnten – Kurzen Prozess gab es am Mittwoch im Bezirksgericht Villach im Streit des „Kulturvereins Warmbad“ gegen den Buchautor Manfred W. Wie berichtet wurde ihm vom Verein vorgeworfen, in die Räumlichkeiten des Kulturvereins  der für die Freimaurerloge „Paracelsus“ firmiert, eingedrungen zu sein.

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„Dort hat er dann Fotos angefertigt und im Facebook hochgeladen“, brachte der Anwalt und Mitglied des Vereines, Walter Dorn vor. Alles sollte auf einem Video festgehalten worden sein. Der Buchautor bestritt von Anfang an, die Räumlichkeiten jemals betreten zu haben. Doch schon nach 30 Minuten war der Streit beigelegt, die Kläger mussten eingestehen,  keine Videoaufzeichnung zu haben.

30 Minuten-Verhandlung

„Also nix mit der Smoking Gun, damit geht ihr dann mit der Klage baden“, stellte Richter Rupert Pristovschek penibel fest. „Leider war das Gerät defekt“ bedauerte Dorn. „Das grenzt ja schon an Prozessbetrug“, murmelte der Anwalt des Beklagten, Hans Gradischnig. Um die Situation zu etwas zu entschärfen, beantragten sie noch im Gerichtssaal wenigstens die Löschung der im Facebook noch immer hochgeladenen Bilder. Nachdem der Buchautor und Administrator der Facebookseite „Freimaurer in Kärnten“ das zusicherte, schloss der Richter zufrieden nach weniger als 30 Minuten den Fall. „Irgendwie endete das wie das Hornberger Schießen“, murmelte ein Gerichtskiebitz und schüttelte den Kopf.

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