fbpx

Zum Thema:

23.10.2020 - 21:47Streichorchester der Slowenischen Philharmonie zu Gast in Villach23.10.2020 - 21:02St. Niklas bekommt ein neues Buswartehaus23.10.2020 - 19:40Ganz Europa zu Gast im Atrio23.10.2020 - 19:07Am Wochenmarkt: Buntes Gemüse von Familie Schwarz ist das Beste
Wirtschaft - Villach
Michael Eder, Sabine Herlitschka, Oliver Heinrich, Ellyse Brause, Kurt Buchbauer, Jörg Eisenschmied, Robert Czetina und Peter Nusser.
Michael Eder, Sabine Herlitschka, Oliver Heinrich, Ellyse Brause, Kurt Buchbauer, Jörg Eisenschmied, Robert Czetina und Peter Nusser. © Infineon Austria

Forschungsgebäude fertiggestellt:

Infineon schafft zum 50. Jubiläum 600 neue Arbeits­plätze

Villach – Vor 50 Jahren startete die Produktion von elektronischen Bauelementen in Villach. Im Jubiläumsjahr blickt Infineon Austria nicht nur in die Vergangenheit, sondern vor allem in die Zukunft: Ein neues Forschungsgebäude mit Kapazität für rund 600 Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung ist fertiggestellt.

 4 Minuten Lesezeit (501 Wörter) | Änderung am 07.10.2020 - 15.42 Uhr

Am 1. Oktober 1970 hat Siemens in einem angemieteten Gebäude mit 24 Mitarbeitern die Produktion von elektronischen Bauelementen in Villach gestartet. Der heutige Standort in der Siemensstraße wurde im Frühjahr 1973 bezogen. 1999 wurde aus der Siemens Halbleitersparte die Infineon Technologies AG und entwickelte sich zu einem der modernsten Halbleiterstandorte Europas sowie zum aktuell forschungsstärksten Unternehmen Österreichs. Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria: „Wir haben auch zum Start des Jubiläumsjahres die Zukunft klar im Blick. Daher freut es mich sehr, dass wir gerade jetzt neuen Raum für Forschung und Entwicklung schaffen konnten.“

ANZEIGE
Das neue Forschungsgebäude am Infineon Standort Villach

Das neue Forschungsgebäude am Infineon Standort Villach - © Infineon Austria

Neues Forschungsgebäude fertiggestellt

Die Vorbereitungen für den Bau des Gebäudes wurden im Dezember 2018 begonnen. Seit Anfang September 2020 beziehen die Mitarbeiter die neuen Räumlichkeiten. Insgesamt stehen auf 21.000 Quadratmetern und sechs Geschossen rund 600 Arbeitsplätze für Forschung und Entwicklung sowie rund 3.800 Quadratmeter modernste Labor- und Messtechnikflächen zur Verfügung. Die Forscher arbeiten dort hauptsächlich an zukünftigen Lösungen für den Automotive-Bereich.

Auffällig sind die drei Brücken, welche das neue Gebäude über die Siemensstraße auf kurzem Weg mit dem Gebäudebestand verbinden. Ebenfalls integriert ist ein neuer, hochmoderner Kantinen- und Küchenbereich. Im Endausbau werden dort mit rund 900 Sitzplätzen etwa 3.000 Personen pro Mahlzeit bewirtet werden.

Das Gebäude hat einen „digitalen Zwilling“

Oliver Heinrich, Finanzvorstand Infineon Austria: „Großes Augenmerk wurde mit über 70 Besprechungsräumen aller Größen auf Begegnungszonen und Möglichkeiten zum Innovationsaustausch gelegt. Bei der Planung lag der Fokus auf einem zeitgemäßen Bürokonzept, einem optimalen Raumklima und hoher Energieeffizienz. Durch hohe technische Gebäudestandards mit flächendeckender Lüftungsanlage, Kühldecken und selektiver Außenbeschattung hat das Gebäude einen Energieverbrauch eines Niedrigenergiehauses.“ Die Versorgungsenergie wird durch Wärmerückgewinnung aus der Kühlenergie für die Fabrik und aus einer hocheffizienten Kältezentrale bereitgestellt. Das Gebäude ist außerdem Anwendungsbeispiel im derzeit größten europäischen Forschungsprojekt zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0., „Arrowhead Tools“. Ein geschaffener „Digitaler Zwilling“ liefert Daten in Echtzeit und wird laufend die Gebäudetechnik optimieren.

ANZEIGE
Das neue Forschungsgebäude am Infineon Standort Villach wurde mit drei Brücken mit dem Gebäudebestand verbunden.

Das neue Forschungsgebäude am Infineon Standort Villach wurde mit drei Brücken mit dem Gebäudebestand verbunden. - © Infineon Austria

Umbauarbeiten bis Anfang 2021 abgeschlossen

Die derzeit auf mehrere Gebäude aufgeteilten Messtechnik- und Laborflächen werden nun im neuen Forschungsgebäude gebündelt. Dort finden einerseits Prüfprozesse für Produkte statt, die sich gerade in der Entwicklung befinden. Auf der anderen Seite werden dort Zuverlässigkeits- und Machbarkeitstestungen sowie Produkt- und Technologiequalifikationen für bestehende Produkte durchgeführt. Die Zusammenlegung an einen Ort bringt große Effizienzsteigerungen.

Insgesamt werden derzeit rund 260 große Anlagen sowie 600 kleinere Messmittel in diesen Bereich übersiedelt. Das gesamte Gebäude wird bis Ende des Jahres fertig bezogen sein. Die derzeit noch laufenden Umbauarbeiten in der bestehenden Kantine werden bis Anfang 2021 abgeschlossen.

ANZEIGE
Impressionen aus den Labor- und Messtechnikflächen.

Impressionen aus den Labor- und Messtechnikflächen. - © Infineon Austria

Schlagwörter:
Kommentare laden
ANZEIGE