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UPDATE | Aktuell - Villach
Horst Müller, Kommandant der FF Perau
Horst Müller, Kommandant der FF Perau © 5min.at

Angebranntes Kochgut:

Feuerwehren in der Taferner­straße im Einsatz

Villach – Am Dienstag, gegen 16.50 Uhr ertönten die Sirenen in Villach. Die Hauptfeuerwache Villach und die FF Perau rückten zu einem Einsatz in die Tafernerstraße aus. 

 2 Minuten Lesezeit (298 Wörter) | Änderung am 13.10.2020 - 18.33 Uhr

Die Hauptfeuerwache Villach und die FF Perau rückten am Dienstag, gegen 16.50 Uhr, zu einem Einsatz im vierten Stock eines Mehrparteienhaus in der Tafernerstraße in Villach aus. „Grund für den Einsatz war angebranntes Kochgut“, so Horst Müller, Kommandant der FF Perau. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Derzeit werden die Räumlichkeiten von den beiden Wehren belüftet. Nähere Informationen folgen.

#Update: Nachbarin nahm Rauch wahr

Kurz vor 17 Uhr meldete eine aufmerksame Nachbarin über den Notruf Rauch aus den Fenstern eines Mehrparteienhauses. „Als wir mit unserem Löschzug am Einsatzort eintrafen, wurde ein Rauchaustritt aus mehreren Fenstern wahrgenommen. Da nicht zweifelsfrei feststand, ob sich noch Personen in der Wohnung aufhielten, wurde die Eingangstür gewaltsam geöffnet und ein Atemschutztrupp der Hauptfeuerwache Villach durchsuchte die bereits stark verqualmte Wohnung“, berichtet Einsatzleiter OBI Martin Regenfelder, Kommandant-Stellvertreter der Hauptfeuerwache.

Bewohner ins Freie gerettet

In einem Zimmer konnte ein benommener, aber ansprechbarer Mann aufgefunden werden. Er wurde sofort mittels Fluchthaube durch den Rauch ins Freie gerettet. „Dort wurde er dem bereits anwesendem Notarztteam des Roten Kreuzes zur Behandlung übergeben und anschließend ins LKH Villach zur weiteren Abklärung gebracht“, so Regenfelder weiter.

Größerer Schaden wurde verhindert

Als Ursache für die starke Rauchentwicklung stellte sich ein Kochtopf mit stark angebrannten Essen heraus. Dieser wurde von den Einsatzkräften von der Herdplatte entfernt. Mit einem akkubetriebenen Hochleistungslüfter wurde der giftige Rauch anschließend aus der Wohnung geblasen. Die Türe wurde notdürftig wieder instand gesetzt und die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Ein größerer Schaden wurde verhindert.

Im Einsatz standen die oben erwähnten Feuerwehren mit rund 25 Mann und fünf Fahrzeugen sowie das Rote Kreuz und die Polizei.

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