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Außerordentliche Situation

HTL Villach: Zwei Schulklassen und 20 Lehrer in Quarantäne

Villach – Wie berichtet, gibt es seit Montag einen Corona-Fall an der HTL Villach. Nun befinden sich 20 Lehrer in Quarantäne sind. Des Weiteren sind zwei Schulklassen geschlossen. 

 2 Minuten Lesezeit (266 Wörter) | Änderung am 14.10.2020 - 09.41 Uhr

Von den 60 Klassen der HTL Villach sind derzeit zwei Klassen geschlossen. 20 Lehrkräfte befinden sich in Quarantäne. Ein großes Problem ist, dass für die verschiedenen Lehrer und Schüler teilweise unterschiedliche Bezirkshauptmannschaften zuständig sind.

Verschiedene Behörden entscheiden

Ist nun ein Schüler aus Villach, wird auch hier entschieden ober ein K1 oder K2 Fall ist, ob er getestet wird und ab wann er wieder in die Schule darf. Ist ein Schüler derselben Klasse aus Hermagor, wird dort entschieden. Das bedeutet, obwohl beide Schüler die gleichen Voraussetzungen haben, werden unterschiedliche Entscheidungen getroffen.

Administrative Probleme

So müssten Lehrer teilweise auch in der einen Stunde Präsenzunterricht abhalten und in den nächsten zwei Stunden über Distance Learning mit den Schülern arbeiten. „Das führt unter anderem zu administrativen Überlastungen und der pädagogische Auftrag könnte darunter leiden“, heißt es seitens der Schule. Die Bildungsdirektion soll bereits von diesen Problemen in Kenntnis gesetzt worden sein und an einer einheitlichen Lösung werde gearbeitet.

„Wir sind kein Auffanglager“

Ein weiteres Problem ergibt sich, wenn Schüler nachhause geschickt werden sollen. Da sie als Verdachtsfall gelten, dürfen sie nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen und die Eltern arbeiten teilweise bis spät abends. Die Villacher Behörden verwahren aber nur Schüler, die in Villach gemeldet sind. „Vor kurzem gab es einen Fall, wo ein Schüler aus Hermagor nicht wusste, wie er heimkommt und wir sind kein Auffanglager“, erklärt die Schule in einer Stellungnahme. Auch dieses Problem sei bekannt und soll bald gelöst werden.

 

 

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