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Politik - Klagenfurt
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FPÖ gibt Statement ab

Kritik am Hallenbad: „Am Ende zahlt der Bürger“

Klagenfurt – Kaum wurde das neue Hallenbad bei einer heutigen PK vorgestellt, werden auch schon kritische Stimmen laut. „Weder dem Gemeinderat noch dem Bürger gegenüber herrscht die notwendige Transparenz. Das ist keine ehrliche Politik“, so Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ).

 2 Minuten Lesezeit (274 Wörter) | Änderung am 20.10.2020 - 11.46 Uhr

„Ein neues Hallenbad ist kein Wahlkampf-Gag, sondern ein wichtiges Zukunftsprojekt für die Landeshauptstadt Klagenfurt“, sagt Vizebürgermeister Wolfgang Germ und kritisiert die aktuelle Vorgehensweise der Bürgermeisterin in der Causa. „Der Alleingang der Bürgermeisterin und die fehlende Einbindung der gesamten Stadtregierung ist eine inakzeptable Vorgehensweise und zeigt leider auf, dass das von Mathiaschitz verlautbarte Motto Klagenfurt hält zusammen in Wahrheit nichts bedeutet“, sagt Germ.

Tatsächliche Kosten seien völlig unklar

Besonders kritisch sieht der Vizebürgermeister, dass die tatsächlichen Kosten des Projektes nach wie vor völlig unklar seien. „Auch ein jetzt präsentierter Investor ändert nichts daran, dass es bis dato keine Übersicht über die Gesamtkosten des Vorhabens gibt. So wurden u.a. Investitionen in Infrastruktur bisher nicht berücksichtigt, diese werden die Kosten aber weiter in die Höhe treiben“, sagt Germ. Ebenso unklar seien Vereinbarungen hingehend der Nutzungsrechte des Investors, und ob weitere Verfahren wie eine UVP notwendig werden könnten.

Germ befürchtet Überschreitung der 42 Millionen Euro

„Am Ende zahlt der Bürger. Wie viel weiß aber noch niemand so genau, denn die bisher kolportieren 42 Millionen Euro werden wohl überschritten werden. Auch die Bodenbeschaffenheit des vorgesehenen Grundstückes könnte noch für böse Überraschungen sorgen. Das alles ignoriert Mathiaschitz für eine Schlagzeile. Das ist keine ehrliche Politik“, sagt Germ.

Ein interessantes Hallenbadprojekt, welches derzeit in Lindau (Bayern) entsteht, hat sich der Vizebürgermeister kürzlich persönlich angesehen. „Nach meinem Eindruck wird die Therme Lindau nach Fertigstellung im Frühjahr 2021 keine Wünsche offen lassen. Ich warte jetzt gespannt auf die offizielle Präsentation durch die Stadt Lindau“, sagt Germ abschließend.

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