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Leute - Kärnten
© Landesverband der Elternvereine an den Schulen Kärntens

Eltern fordern Regierung zum Handeln auf

Überfüllte Schul­busse: Petition fodert „Ein Sitz­platz pro Kind“

Kärnten – Die Elternvereine Österreichs rufen zur Petition für den sicheren Transport der Schulkinder. Jedem Kind sollte ein eigener, sicherer Sitzplatz im Linienverkehr zustehen. Mehr Busse auf überfüllten Strecken als COVID-19-Sofortmaßnahme und eine Anpassung des betreffenden Paragrafen als langfristige Lösung für den sicheren Transport der Schulkinder.

 1 Minuten Lesezeit (229 Wörter) | Änderung am 25.10.2020 - 08.37 Uhr

Den Elternvereinen Österreichs ist es ein großes Anliegen, die Sicherheit für Kinder in Schulbussen deutlich zu erhöhen. Etliche Schulbusse seien so überfüllt, dass sie nicht einmal genug Platz zum Stehen bieten. Nach dem aktuell gültigen Gesetz werden Kinder unter 14 Jahren im Linienverkehr nicht als eigenständige Person gewertet, was bedeutet:

  • Kinder unter 6 Jahren sind nicht zu zählen
  • Kinder unter 14 Jahren zählen 3 Kinder als 2 Personen

Überfüllte Busse bei 100 km/h unterwegs

„Das Tiertansportgesetz schütz Tiere am Transportweg besser als das KF-Gesetz unsere Kinder auf dem Weg zur Schule“, so ein Sprecher der Elternvereine. In einem Bus mit 50 Sitz- und 37 Stehplätzen dürfen legal bis zu 130 Kinder im Pflichtschulalter transportiert werden. Die Folge seinen maßlos überfüllte Schulbusse mit erlaubten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h auf Landesstraßen. Die SchülerInnen kommen aus verschiedenen Schulen zusammen und sind auf länger Zeit dicht gedrängt in den Bussen. Daher fordern die Elternvereine Österreichs von der Bundesregierung…
  • als COVID-19-Sofortmaßnahme umgehend zu verfügen, dass jedem Schulkind, unabhängig von seinem Alter, auch im Linienverkehr ein gesicherter Sitzplatz zusteht
  • in weiterer Folge den § 106 KFG 1967 so abzuändern, dass auch nach Ende der COVID-19-Krise jedem Schulkind, unabhängig von seinem Alter, auch im Linienverkehr immer ein gesicherter Sitzplatz zusteht

Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, wurde eine Online-Petition verfasst.

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