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Leute - Klagenfurt
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Tipps für das Allerheiligen-Gebet:

Allerheiligen in Kärnten: Livestream, Nacht der 1.000 Lichter und mehr

Klagenfurt/Kärnten – Die Gräber zu besuchen, der Verstorbenen zu gedenken und für sie zu beten gehört zum christlichen Glauben, besonders zu Allerheiligen und Allerseelen. Auch wenn heuer von gemeinsamen Feiern auf den Friedhöfen coronabedingt abgeraten wird, bieten einige Kärntner Pfarren Alternativen an.

 6 Minuten Lesezeit (729 Wörter)

In einem Aufruf wiesen die österreichischen Bischöfe kürzlich darauf hin, dass die Gräber, wenn auch nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feier, auf jeden Fall gesegnet werden. Ebenso finden die liturgischen Feiern in den Kirchen statt. Für sie gilt die Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz zur Feier öffentlicher Gottesdienste. Gleichzeitig ermutigen die Bischöfe auch ausdrücklich dazu, „anlässlich von Allerheiligen und Allerseelen die Gräber zu besuchen und für die Verstorbenen zu beten“.

Tipps fürs Allerheiligen-Gebet in Kärnten

Auch die Katholische Kirche Kärnten lädt zu Allerheiligen und Allerseelen unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen zum Besuch der Gräber und zum Gebet ein und hat dafür konkrete Tipps und Handreichungen ausgearbeitet.

Weihwasser zum Selbst-Segnen

Einige Kärntner Pfarren werden im Vorfeld zu Allerheiligen und Allerseelen Weihwasserfläschchen, teilweise mit Gebetsblättern, bereitstellen, damit die Gläubigen die Gräber auch selbst segnen können. In manchen Pfarren werden diese Weihwasserfläschchen auch direkt am Allerheiligen- oder Allerseelentag bei den Friedhöfen verteilt. So werden beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klagenfurter Stadtpfarren von Freitag bis Sonntag bei den Haupteingängen der großen Friedhöfe (St. Martin, Luegerstraße: Freitag, 30. Oktober, 14 bis 16 Uhr und Samstag, 31. Oktober, 14 bis 16 Uhr; St. Ruprecht, Samstag, 31. Oktober, 14 bis 16 Uhr; Annabichl, Sonntag, 1. November, 14 bis 16 Uhr) kleine Weihwasserflaschen und Gebetsblätter austeilen.

Gebetsvorlage für Zuhause

Das Referat für Bibel und Liturgie hat eine Vorlage für ein Totengebet im Kreis der Familie, zu Hause oder am Friedhof, in deutscher und in slowenischer Sprache erarbeitet, das auf der diözesanen Homepage unter www.kath-kirche-kaernten.at/hauskirche heruntergeladen werden kann.

Die Pfarren der Klagenfurter Innenstadt, nämlich die Dompfarre, die Stadthauptpfarre St. Egid sowie die Pfarren St. Martin und St. Hemma, haben ein ergänzendes Angebot für den persönlichen Besuch am Friedhof bzw. das Totengedenken erstellt. Ein Gebetsblatt mit Texten und Liedern, das ab Donnerstag in den vier Pfarrkirchen zur freien Entnahme aufliegen wird, kann als Vorlage dienen, um zu Hause, im Kreis der eigenen Familie oder am Grab für die Verstorbenen zu beten.

Video-Andacht

Mit einem Video auf der diözesanen Website www.kath-kirche-kaernten.at/gebet-verstorbene lädt das Team der Stadtpastoral dazu ein, die Andacht mit den Texten aus dem Gebetsblatt, umrahmt von besinnlicher Musik, online mitzufeiern. Ausführende sind Dompfarrer Dr. Peter Allmaier, Domkapellmeister Thomas Wasserfaller, Domorganist Klaus Kuchling und Zsuzsanna Bolimovski (Violine). Das Video ist auch auf der Website der Bestattung Kärnten http://www.ihre-bestattung.at/category/neuigkeiten/ eingebettet.

Weitere Handreichungen für das persönliche Gebet für die Verstorbenen zu Hause und an den Gräbern stehen auch unter www.netzwerk-gottesdienst.at bereit.

Nacht der 1.000 Lichter

Bereits am Freitag, dem 30. Oktober, laden Astrid Panger und Trauerseelsorger Geistl. Rat Mag. Johannes Staudacher vom Referat für Trauerpastoral der Diözese Gurk um 19 Uhr zu einer Andacht für Hinterbliebene nach dem Suizid von Angehörigen in die Klagenfurter Kreuzberglkirche ein. Musikalisch mitgestaltet wird die Andacht von der Harfinistin Isabelle Hassler.

Am Samstag, dem 31. Oktober, findet in einigen Kärntner Pfarren die „Nacht der 1.000 Lichter“ statt. Im Rahmen der Aktion werden Lichter bei Kirchen und Kapellen entzündet, um auf das Allerheiligen-Fest einzustimmen.

„Nightfever“ am 31. Oktober

Ebenso am 31. Oktober lädt die jungeKirche Kärnten um 20 Uhr zu einer hl. Messe mit anschließendem Lobpreis und Nachtgebet unter dem Motto „Nightfever“ in die Stadthauptpfarrkirche Klagenfurt-St. Egid ein. Menschen, die in der Klagenfurter Innenstadt unterwegs sind, sind dazu eingeladen, in der Kirche eine Kerze für Verstorbene anzuzünden.

„Kerzen für verlassene Verstorbene“

Bereits traditionell findet am Allerheiligentag, dem 1. November, kärntenweit die  Aktion „Kerzen für verlassene Verstorbene“ statt, bei der Jugendliche der jungenKirche Kärnten Friedhöfe besuchen und jener Verstorbenen gedenken, an deren Gräbern noch keine Kerze brennt.

Livestream-Übertragung des Allerseelenrequiems

Diözesanbischof Dr. Josef Marketz wird am Allerseelentag, am Montag, dem 2. November, im Klagenfurter Dom um 19 Uhr die hl. Messe feiern. Musikalisch mitgestaltet wird die Allerseelenliturgie von der „Capella Cathedralis” und von Instrumentalisten der Dommusik Klagenfurt (Leitung: Domkapellmeister Thomas Wasserfaller und Dommusikassistentin Melissa Dermastia) mit dem „Requiem in f“ von Heinrich Ignaz Franz Biber. Das Allerseelenrequiem mit Bischof Marketz wird auf www.kath-kirche-kaernten.at via Livestream übertragen.

Aktuelle Informationen betreffend der liturgischen Feiern in den Kärntner Pfarren zu Allerheiligen und Allerseelen sind in den Pfarren oder auf deren Websites erhältlich.

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