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Auch in der Krise konnte LHI stets die Versorgung aufrechterhalten.
Auch in der Krise konnte LHI stets die Versorgung aufrechterhalten. © LHI Euronationale Spedition
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Mit LHI Euro­nationale Spedition immer bestens ver­sorgt

Fürnitz – Die LHI Euronationale Spedition ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich seit der Gründung 1986 zu einem europaweit tätigen Dienstleister für Handel und Industrie entwickelt hat. Wir haben mit Geschäftsführer René Tarmastin über die herausfordernden Lockdowns und deren Bedeutung für die Logistik gesprochen.

 5 Minuten Lesezeit (708 Wörter) | Änderung am 03.11.2020 - 18.42 Uhr

Mit maßgeschneiderten Transport- und Logistikkonzepten hat die LHI Euronationale Spedition seit 2011 ihren Umsatz verdoppelt und ist stolz auf ihren stetig wachsenden und renommierten Kundenkreis. „Durch unsere europaweite Vernetzung haben wir auch den Lockdown gut gemeistert und sind auch auf den 2. Lockdown bestens vorbereitet“, erfahren wir von René Tarmastin, Geschäftsführer LHI Euronationale Spedition in Fürnitz.

„Wir konnten schnell reagieren“

„Wir sind als Betrieb systemrelevant, weil wir zu 80 % Grundnahrungsmittel transportieren“, so Tarmastin über die Herausforderung während der ersten Lockdown-Phase. Das Speditionsunternehmen war während dieser Zeit gefordert, die Versorgung aufrechtzuerhalten. „Durch unsere Schwesternunternehmen können wir auf ein breites Netzwerk von 44 Niederlassungen zurückgreifen und bewegen als Gruppe täglich 1.200 LKW“, erklärt der Geschäftsführer. Dadurch konnte das Unternehmen rasch reagieren und trotz Lockdown die Versorgung sicherstellen. „Es war wichtig Prioritäten zu setzen und schnelle Entscheidungen zu treffen.“

René Tarmastin, Geschäftsführer LHI Euronationale Spedition in Fürnitz

René Tarmastin, Geschäftsführer LHI Euronationale Spedition in Fürnitz - © LHI Euronationale Spedition

Wirtschaftlich und trotzdem menschlich

Einer der Hauptmärkte der LHI ist Italien. Als es zum ersten Lockdown kam, wurde alles daran gesetzt das System zu erhalten. LKW-Fahrer wurden an den Grenzen nicht durchgelassen und wurden zum Wenden aufgefordert. „Vielerorts waren die Behörden nicht ausreichend informiert. Die Grenzsperren galten ja nicht für den Güterverkehr. Oft mussten die Fahrer aber stundenlang warten, bis sie durchgelassen wurden“, schildert Tarmastin. „Dazu kamen die Sorgen der LKW-Fahrer um ihre Familie zu Hause und um ihre eigene Gesundheit, da sie auch in der Lombardei unterwegs waren und natürlich die Fernsehbilder mit den überfüllten Krankenhäusern im Kopf hatten“, so der Geschäftsführer. „Es war schwierig den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit zu bewältigen.“

Die LKW-Fahrer von LHI sind in ganz Europa unterwegs und wichtige Lieferanten für den Handel.

Die LKW-Fahrer von LHI sind in ganz Europa unterwegs und wichtige Lieferanten für den Handel. - © LHI Euronationale Spedition

Sieben Tage im Einsatz

Doch nicht nur die LKW-Fahrer leisteten in dieser Zeit hervorragende Arbeit, auch die Büromitarbeiter waren für LHI fast rund um die Uhr im Einsatz. „Unsere Mitarbeiter waren sieben Tage die Woche für das Unternehmen da“, zeigt sich Tarmastin stolz. Die Teamarbeit und der unermüdliche Einsatz haben sich gelohnt. LHI hat die Krise gut gemeistert und ist damit bestens vorbereitet auf den jetzigen zweiten Lockdown.

„Hamsterkäufe nicht nötig“

Tarmastin bestätigt uns, dass es zu keiner Zeit Engpässe bei der Versorgung gegeben hätte: „Die Zentrallager waren überall gut gefüllt.“ Demnach habe die Versorgung auch im ersten Lockdown perfekt funktioniert. „Hamsterkäufe waren zu keinem Zeitpunkt nötig. Die Konsumenten haben die Situation dadurch nur verschlimmert“, appelliert er. „Ich hoffe, dass die Leute daraus gelernt haben und bei diesem zweiten Lockdown jetzt ruhig bleiben können.“

Unterstützung in der Region

In der Lockdown-Zeit standen viele vor allem kleinere Betriebe vor noch nie dagewesenen Problemen. Viele haben ihre Güter nicht bekommen oder konnten ihre Waren nicht verschicken. LHI hat den heimischen Betrieben unter die Arme gegriffen. „Wir sind zwar kein Systemspediteur, konnten aber helfen und damit die Betriebe unterstützen und den Menschen die Arbeit ermöglichen“, ist Tarmastin überzeugt.

„LKWs nach wie vor wichtig“

Der Lockdown habe Tarmastin zudem gezeigt, dass ein Umstieg auf die Bahn nur schwer möglich wäre. „Wir hätten ganze Züge von der ÖBB angemietet, um eine weitere Versorgungsalternative  während des Lockdowns zu haben. Doch dies erwies sich aus äußerst umständlich, da die Bürokratie der Bahn schnelle Entscheidungen unmöglich machte“, erläutert Tarmastin. „Bis es hier zu Entschlüssen kam, hatten wir mithilfe der LKWs schon alles organisiert. Für mich steht daher fest, dass LKWs nach wie vor eine sehr wichtige Rolle im Logistikbereich spielen und nicht wegzudenken sind.“

Schnelle Entscheidungen

LHI ist durch diese Krise gewachsen und können für nachfolgende Krisen ihre Schlüsse ziehen und zeitnah reagieren. „Wir sind jetzt vorbereitet, was immer auch kommen möge“, sagt Tarmastin. Wichtig seien jedenfalls schnelle Entscheidungen, die im Homeoffice nur bedingt möglich sind. Auch Planungen seien vorab schwer möglich. Jetzt zum Weihnachtsgeschäft ist das Unternehmen nochmals sehr gefordert. „Wir sind in jedem Fall vorbereitet und werden unseren Job machen  – komme was wolle!“

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LHI Euronationale Spedition GmbH

Industriestrasse 16
9586 Fürnitz
Tel.: +43 (0) 4257 - 294 54 0
[email protected]
www.lhi-logistik.eu