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Aktuell - Kärnten
An viel frequentierten Orten, etwa Bahnhöfen, wird die Polizeipräsenz nach dem gestrigen Terroranschlag massiv erhöht.
An viel frequentierten Orten, etwa Bahnhöfen, wird die Polizeipräsenz nach dem gestrigen Terroranschlag massiv erhöht. © 5min.at

Verstärkte Kontrollen:

Kärntner Polizei nach Terror­anschlag in Alarm­bereitschaft

Kärnten – Nach dem gestrigen Terroranschlag in Wien ist auch die Kärntner Polizei in erhöhter Alarmbereitschaft. Wichtig ist jedoch: Aktuell wurde keine direkte Gefährdung in Kärnten identifiziert. Dennoch werden mehr Beamte, vor allem an öffentlichen Plätzen und an wichtigen Punkten, unterwegs sein.

 2 Minuten Lesezeit (323 Wörter) | Änderung am 03.11.2020 - 12.08 Uhr

Das ganze Land ist nach dem gestrigen Terroranschlag in Wien in erhöhter Alarmbereitschaft. Immer noch seien nicht alle Täter gefasst, wie aus der Bundeshauptstadt informiert wird. Auch in Kärnten ist die Polizei daher aktuell in erhöhter Alarmbereitschaft. Polizeisprecher Rainer Dionisio hob jedoch im Gespräch mit 5-Minuten hervor: „Es ist wichtig, dass wir aktuell keine direkte Gefahr für Kärnten identifizieren konnten.“ Die Polizeipräsenz werde aber trotzdem als Vorsichtsmaßnahme ab sofort massiv erhöht.

Hohe Präsenz an neuralgischen Punkten

Wie Dionisio erklärt, werde vor allem an sogenannten neuralgischen Punkten verstärkt kontrolliert. Dazu zählen unter anderem Bahnhöfe oder das Gebäude der Landesregierung. Dionisio bittet, dass sich Zivilisten beim Anblick der teils schwer bewaffneten Einheiten nicht erschrecken sollen. Aktuell seien sie nur als Vorsichtsmaßnahme im Einsatz.

Einsatzstab mit Innenministerium in Kontakt

Auch ein Einsatzstab wurde in der Kärntner Landespolizeidirektion hochgefahren und man stehe in engem Kontakt mit dem Innenministerium, so Dionisio. Dort wird über die weiteren Maßnahmen, die es heute im Laufe des Tages möglicherweise noch geben wird, beraten.

Kärntner Hubschrauber in Wien im Einsatz

Beim gestrigen Einsatz in der Wiener Innenstadt wurde auch Verstärkung aus Kärnten angefordert. Der Polizeihubschrauber FLIR wurde in die Bundeshauptstadt geflogen und unterstützte die dortigen Einsatzkräfte bei der Suche nach den Attentätern. Laut Dionisio sei der Hubschrauber immer noch in Wien stationiert. Im Falle eines Notfalles in Kärnten sei man aber immer noch bestens ausgerüstet, so Dionisio.

Strenge Kontrollen durch Lockdown

Neben der höheren Polizeipräsenz aufgrund des Terroranschlages kommt es in Kärnten nun aber ohnehin zu verstärkten Kontrollen aufgrund der seit Mitternacht geltenden Corona-Maßnahmen. Zusätzlich zum normalen Streifendienst werden, so Dionisio, in ganz Kärnten nun auch Schwerpunktaktionen gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde durchgeführt. Gegen Personen, die absichtlich gegen die Vorschriften verstoßen, würde man streng vorgehen.

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