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Aktuell - Kärnten
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3.833 Personen derzeit positiv

So hoch wie nie: 1.006 Neuin­fektionen in Kärnten

Kärnten – Wie das Land Kärnten heute bekannt gab, kam es innerhalb von 24 Stunden zu 1.006 Neuinfektionen in Kärnten.

 3 Minuten Lesezeit (411 Wörter) | Änderung am 13.11.2020 - 12.16 Uhr

Innerhalb von 24 Stunden kam es in Kärnten zu 1.006 Neuinfizierungen in Kärnten. Grund dafür ist, dass 50 % aller getesteten Personen in Kärnten positiv sind und Nachmeldungen der letzten Tage. Damit ist jedes zweite Ergebnis in Kärnten positiv. Aktuell sind daher 3.833 Personen in Kärnten mit Covid-19 infiziert. Insgesamt wurden bisher 124.095 Testungen durchgeführt. 7.628 Personen wurden jemals positiv auf Covid-19 getestet. Derzeit befinden sich 274 infizierte Personen im Krankenhaus in Behandlung. Davon sind 22 auf der Intensivstation. 3.738 Personen gelten als genesen. Bisher sind in Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt 58 Personen verstorben*.

Schulen sollen offen bleiben

Das Land Kärnten setzt sich weiterhin dafür ein, dass die Schulen trotz der hohen Coronazahlen offen bleiben können. Trotz steigender Corona-Neuinfektionen entfielen von gestern auf heute nur 23 auf den Schulbereich (3 Lehrerinnen und 20 SchülerInnen). Viele Eltern würden bei geschlossenen Betreuungseinrichtung Probleme mit der Betreuung bekommen. Zudem würden dann viele systemrelevante Mitarbeiter aufgrund der Betreuungssituation ausfallen. Außerdem bestehe die Gefahr, dass Kinder in heurigen Schuljahr bei ihrem Lernerfolg beeinträchtigt wären.

Dafür: Erhöhte Schutzmaßnahmen an Schulen

„Ich fordere daher die Bundesregierung auf, Experten und Wissenschaftler eng in ihre Entscheidungen zur Eindämmung der Virusausbreitung mit einzubeziehen. Nach Abwägung aller Maßnahmen erscheint der vermeintliche Nutzen von geschlossenen Schulen in keiner Relation zu den nachhaltigen negativen Folgen für die Jüngsten in unserer Gesellschaft“, nimmt Bildungsreferent LH Peter Kaiser auf wissenschaftliche Studien Bezug. Daher: Erhöhung von Schutzmaßnahmen und Hygienebestimmungen in Schulen und Umsetzung sämtlicher Maßnahmen die zur Entflechtung von Schülerinnen und Schülern dienen – wie von Experten und Wissenschaftlern und der Ampelkommission vorgeschlagen.

Grüne fordern: Kindergärten unbedingt offen lassen

„Die städtischen Kindergärten dürfen auf keinen Fall geschlossen werden“, richtet Gemeinderätin Margit Motschiunig von den Grünen ihren Appell an die Verantwortlichen. „Ein weiterer KiGa-Lockdown ist den Eltern heuer nicht zumutbar.“ Man hätte sich „den ganzen Sommer lang auf die prognostizierende Zeit im Herbst vorbereiten können und mehr Pädagoginnen für den Notfall aufnehmen müssen, wenn auch nur übergangsweise.“ Außerdem würde die Schließung der Kindergärten würde die psychische Belastung der Kinder enorm erhöhen.

* Laut dem Bundesministerium wird jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist. 

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