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Entsorgungsreferent Vzbgm. Wolfgang Germ war bei der ersten Entnahme von Abwasserproben für die Uni Innsbruck dabei.
Entsorgungsreferent Vzbgm. Wolfgang Germ war bei der ersten Entnahme von Abwasserproben für die Uni Innsbruck dabei. © Stadtkommunikation

Wöchentlich Proben entnommen

„Abwasser-Moni­toring“ soll mehr Infos über Covid-Infektionen bringen

Klagenfurt – Dreimal wöchentlich werden Abwasserproben der Klagenfurter Kläranlage an das Institut für Mikrobiologie geschickt. Daraus sollen genauere Erkenntnisse über die Zahl der Covid-19 Infizierten in der Bevölkerung gewonnen werden.

 1 Minuten Lesezeit (170 Wörter) | Änderung am 23.11.2020 - 12.41 Uhr

Das Abwasser verrät viel über Lebensgewohnheiten und den Gesundheitszustand der Bevölkerung. Auch die Spuren des Covid-19 Erregers lassen sich in Abwasserproben nachweisen. Wissenschaftler können durch ein „Abwasser-Monitoring“ die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung bestimmen und Prognosen auf neue Infektionswellen entwickeln. Die Klagenfurter Kläranlage arbeitet seit kurzem in Sachen Corona-Analytik mit der Universität Innsbruck zusammen und beliefert das dortige Institut für Mikrobiologie mit Abwasserproben.

Dreimal die Woche werden Proben entnommen

„Aus den täglich etwa 40 Millionen Liter Abwasser der Landeshauptstadt und den 12 Umlandgemeinden des Wasserverbandes Wörthersee Ost werden dreimal pro Woche Proben vom Zulauf genommen und nach Innsbruck geschickt“, erklärt Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Im Labor der Universität Innsbruck werden die Abwasserproben aus Klagenfurt dann mittels eines quantitativen PCR-Tests untersucht. Erste Erkenntnisse stehen bis dato noch aus, man rechnet in den kommenden Tagen damit. Die bisherigen Ergebnisse aus anderen Kläranlagen haben aber gezeigt, dass sich der Nachweis der mit Covid-19 Infizierten mit dem Abwasser gut bestimmen lässt.

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