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Aktuell - Kärnten
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Neue Schnelltests:

“Bei diesen Tests muss man sich nicht mehr in der Nase rumstochern lassen”

Kärnten – Der Villacher Arzt Anton Pruntsch ist Feuer und Flamme für eine neue Form von Schnelltests: "Wir haben die 'Speicheltests' erst vor vier Wochen entdeckt. Sie liefern das gleiche Ergebnis, wie die anderen bekannten Tests. Der Unterschied: Man muss nur spucken und sich nicht in der Nase rumstochern lassen", lacht er im Interview mit 5 Minuten. 

 2 Minuten Lesezeit (359 Wörter) | Änderung am 25.12.2020 - 20.34 Uhr

“Die Sensibilität der Tests liegt bei 94,29 Prozent, das heißt sie sind gleich genau wie die bisher bekannten Methoden”, erklärt der Arzt, der zu Anfang auch skeptisch war. Seit vier Wochen vergleicht er Ergebnisse von PCR oder Antigentests mit der neuen Variante: “Die Ergebnisse haben, bis auf zweimal, immer übereingestimmt. Außerdem arbeite ich kontinuierlich mit der Virologie in Wien zusammen, um sicherzugehen”.

Schnelles Ergebnis und keine Schmerzen

“Es geht so einfach”, ist Pruntsch fasziniert. Er erklärt uns den Ablauf: Man räuspert sich und trägt Speichel im Mund zusammen. Weiteres sammelt man die Spucke auf der Zungenspitze und spuckt sie in ein Gefäß. Anschließend wird der Speichel dann geschwenkt und auf den Probestreifen geträufelt. “Nach wenigen Minuten hat man ein Ergebnis und keine brennende Nase”, freut sich der Mediziner über die neuen Tests. Einzeln sollen sie rund 30 Euro kosten, aber in großer Menge wären sie wesentlich billiger.

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Seit Wochen werden Ergebnisse verglichen und überprüft.

Seit Wochen werden Ergebnisse verglichen und überprüft. - © KK

Werden die “Speicheltests” bald großflächig eingesetzt?

In der Villacher Politik überlege man sich nun, laut Pruntsch, ob die neuen “Speicheltests” bei den künftigen Massentestungen eingesetzt werden sollen. “Die Tests wären in der Umsetzung wesentlich günstiger. Man braucht nämlich kein medizinisches Fachpersonal um sie durchzuführen. Wir würden uns also einige Mitarbeiter sparen”, erklärt der Mediziner.

“Sollten die Tests einfach zu den Leuten heimschicken”

Das einfachste wäre aber laut dem Arzt: “Wir sollten die Tests zu den Leuten nachhause schicken. Dort scannen sie dann das Ergebnis zur Überprüfung ein und fertig. Irgendeine Lösung würde sich da schon finden mit der heutigen Technik”. Über das mögliche Betrugspotential ist er sich im Klaren. “Viele wollen aber einfach nicht zur Testung. Da ist es doch besser sie wissen wenigstens zu Hause was los ist und können dann entscheiden, wie sie mit der Verantwortung umgehen. Aber: Wer positiv ist und wissentlich nach draußen geht und Menschen infiziert, macht sich strafbar”, meint Pruntsch abschließend.

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So sieht der neue Test aus.

So sieht der neue Test aus. - © KK

 

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