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© Facebook/Hecher

Wegen Schneemassen

Lawinenalarmstufe 2 in Bad Bleiberg: Drei Häuser bereits evakuiert

Bad Bleiberg – Am Samstagabend wurde die Lawinenalarmstufe 2 ausgerufen. Drei Wohnhäuser werden bereits evakuiert. Durch den anhaltenden Schneefall, steigt auch die Gefahr von Lawinenabgängen an der Nordseite des Dobratsch. Bürgermeister Christian Hecher bittet die Bevölkerung, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. 

 2 Minuten Lesezeit (257 Wörter) | Änderung am 03.01.2021 - 08.46 Uhr

Durch den anhaltenden Schneefall, steigt auch die Gefahr von Lawinenabgängen an der Nordseite des Dobratsch. „Ein solcher Lawinenabgang könnte Auswirkungen auf unser Hochtal haben, wodurch sich unsere Lawinenkommission in Kooperation mit Gemeinde und Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr Bleiberg-Kreuth, Feuerwehr Bad Bleiberg) dazu entschieden hat, die zweithöchste Lawinenwarnstufe innerhalb des Tales auszurufen“, teilt Bürgermeister Christian Hecher mit. Stufe 3 wird aus jetziger Sicht nicht ausgerufen werden, da der Schneefall aufgehört hat.

Wohnhäuser evakuiert

Die Einsatzkräfte und Schneeräumer standen in der Nacht im Einsatz, drei Wohnhäuser wurden evakuiert und die Personen im Kurzentrum Vivea untergebracht.

Straßen gesperrt

Die Erhöhung der Warnstufe hat die Teilsperrung der L 35 zufolge. „Die Sperrung der Straßen wurde nicht leichtfertig entschieden, und wir bitten alle Bewohner sich strikt an die Sperren zu halten“, so Hecher. Alternative Wege werden durchgehend von unseren Räumungstrupps vom Schnee befreit, sodass eine weitere Befahrung und Durchquerung unseres Tals für PKW gewährleistet ist. Die roten Bereiche auf den Bildern kennzeichnen die Straßensperren auf der L 35, die Bereiche Hüttendorf und Ortszentrum Bleiberg.

„Bleibt am Sonntag daheim“

Des weiteren bittet Bürgermeister Hecher die Bevölkerung, heute, Sonntag zu Hause zu bleiben und

das Tal nur in Notfälle zu verlassen. „Dies trägt dazu bei euch zu schützen. Private Fahrten sollten aufs Notwendigste reduziert werden“, so Hecher.
Im Laufe des Vormittags soll die Situation neu bewertet werden, man geht davon aus, dass gegen 14 Uhr die weitere Vorgehensweise bekanntgegeben werden kann. 
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