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Aktuell - Kärnten
Gesundheitsminister Rudolf Anschober will nun mit einer Kontroll-Offensive starten, um auf die Covid-Mutation B117 zu reagieren.
Gesundheitsminister Rudolf Anschober will nun mit einer Kontroll-Offensive starten, um auf die Covid-Mutation B117 zu reagieren. © Andy Wenzel/ BKA

PCR-Testungen werden auf Mutations-Verdacht untersucht:

Kontroll-Offensive gegen Covid-Mutation angekündigt

Österreich/Kärnten – Die britische Covid-Mutation B117 ist nun auch in Österreich angekommen. Gestern durchgeführte Überprüfungen von Verdachtsproben ergaben, dass bei 46 von 53 Proben der Verdacht auf B117 bestätigt wurde. Daher wurde heute eine Kontroll-Offensive von Gesundheitsminister Rudolf Anschober angekündigt.

 2 Minuten Lesezeit (326 Wörter)

Wie vom Land Kärnten gestern verlautbart wurde, gibt es in Kärnten aktuell noch keine Hinweise auf die Covid-Mutation B117. Anders sieht das jedoch in vielen anderen Bundesländern aus. Bei einer gestrigen Vollsequenzierung von Verdachtsproben aus ganz Österreich wurde bei 46 von 53 Proben der Verdacht auf B117 bestätigt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer aktuellen Aussendung dazu: “Das Gesundheitsministerium startet nun gemeinsam mit den Ländern eine Kontroll-Offensive gegen B117, um die Dynamik der Ausbreitung im Detail zu erforschen und gleichzeitig wirksame Maßnahmen gegen B117 als Teil der Pandemie umzusetzen.“

Für „punktgenaue Gegenmaßnahmen“

Dabei wird zur Kontrolle der Ausbreitung in ganz Österreich ein Großteil der positiven PCR-Testungen auf Mutations-Verdacht untersucht, die Abwassertests werden intensiviert und die Vollsequenzierungen weiter deutlich verstärkt, um so zu erkennen, ob eine neue Dynamik und ein neues Wachstum bei den Neuinfektionen drohen und wie stark diese sind. „Wir wollen genau erforschen, wie es in Österreich um die Ausbreitung von B117 steht, damit wir punktgenaue Gegenmaßnahmen setzen können.“

Einhalten der Corona-Maßnahmen „zentrale Voraussetzung“

Dazu sei eine zentrale Voraussetzung die konsequente Umsetzung der von der Bundesregierung und den Ländern in einem breiten politischen Konsens beschlossenen Maßnahmen, heißt es in der Aussendung. Dazu zählen aktuell die Verlängerung des Lockdowns mit einem starken Ausbau des Homeoffice, Einführung der FFP2-Pflicht und die Verdoppelung des Mindestabstandes auf zwei Meter sowie die Umsetzung der ersten Berufsgruppen-Testungen. Parallel dazu werden konsequent die Impfungen weiter ausgerollt. Dadurch werden sich die Todeszahlen in den Alten- und Pflegeheimen deutlich absenken.

„Müssen Zahlen stark absenken, um Zeit zu gewinnen“

Anschober dazu: “Damit wollen wir das Infektionsgeschehen weiter deutlich absenken, weil wir ansonsten mit einer starken Gegenbewegung durch ein dynamisch wachsendes B117 rechnen müssen. Wir müssen stark absenken, um Zeit zu gewinnen für die Impfung der Menschen mit dem größten Risiko – um schwere Schäden durch eine drohende Dominanz von B117 zu vermeiden.“

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