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Leute - Kärnten
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Die Staatsanwaltschaft prüft den Fall:

Wirbel und Vorwürfe wegen Impf­vorreihung

Kärnten – Heute, am 19. Februar, sind neue Vorwürfe aufgetaucht, wonach es bei den Covid Impfungen zur Vorreihungen gekommen sein soll. Ein früherer Bürgermeister, ein derzeit tätiger Bürgermeister und dessen Frau sollen in einem Völkermarkter Pflegeheim vorab geimpft worden sein.

 1 Minuten Lesezeit (209 Wörter) | Änderung am 19.01.2021 - 20.22 Uhr

Die beiden Bürgermeister bestätigten dies, laut Medienberichten und sagten, dass sie Mitglieder des Sozialhilfeverbandes wären. Nicht nur Heimbewohner und Personal, sondern auch diese zwei SPÖ-Politiker sind in dem Altenheim in Völkermarkt geimpft worden.

„Sie gehen im Heim ein und aus“

Simon Marin, Leiter des Pflegeheims, ist auch gleichzeitig der Geschäftsführer vom Sozialhilfeverband Völkermarkt. Er bestätigte, dass der ehemalige Bürgermeister Völkermarkts Valentin Blaschitz und der Landtagsabgeordnete und 2. Präsident des Landtages Jakob Strauß, geimpft wurden, da sie im Heim ein und ausgehen würden. Marin meint dem ORF Kärnten gegenüber, dass Impfstoff übrig blieb und er dann die beiden Politiker kontaktierte, niemandem wäre ein Impfstoff weggeschnappt worden.

Staatanwaltschaft prüft den Fall

Ob in anderen Bezirken solche Impfungen statt fanden, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Land Kärnten übermittelte heute Nachmittag eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft. Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft, sagte dem ORF Kärnten gegenüber, dass die Anzeige auf jeden Fall geprüft werde. Im Raum steht noch, ob diese Impfungen für Externe strafrechtlich relevant sind. Gerhard Köfer vom Team Kärnten, fordert eine rasche und öffentliche Aufklärung. Er meint auch: „Ein rotes Parteibuch darf nicht zum Impfpass werden.“

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