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Aktuell - Kärnten
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Kläranlagen im Test

Kein Hinweis auf Virus-Mutation im Kärntner Ab­wasser gefunden

Klagenfurt, Villach & Rosegg – Eine Untersuchung der Abwasserproben ergab einen starken Rückgang der Covid-19 Viren in Kärnten. Auch gibt es in unserem Bundesland keine Hinweise auf die Virus-Mutationen. 

 1 Minuten Lesezeit (181 Wörter)

Drei Kärntner Kläranlagen sind Teil einer Studie an der Universität Innsbruck. In regelmäßigen Abständen werden für diese Studie Abwasserproben in den Anlagen in Klagenfurt, Villach und Rosegg entnommen. „Die aktuelle Untersuchung dieser Proben hat einen starken Rückgang der Covid-19 Viren im Abwasser ergeben“, erläutert Heribert Insam, Leiter vom Institut für Mikrobiologie an der Universität Innsbruck auf Nachfrage von 5 Minuten. Der Universitätsprofessor vermutet hinter dem nachgewiesenen Rückgang die Auswirkungen des Lockdowns.

Nur Momentaufnahmen

Im Bundesland Salzburg sei die Konzentration der nachgewiesenen Coronaviren hingegen höher. „Grund dafür ist die britische Corona-Mutation“, weiß Insam. Er betont auch, dass es im Kärntner Abwasser derzeit keine Hinweise auf die Virus-Mutationen gibt. Jedoch sind auch diese Testungen nur Momentaufnahmen. Der Insitutsleiter betont, dass die Situation bei der nächsten Probenuntersuchung schon anders aussehen könnte. Die neuen Proben wurden übrigens am heutigen Donnerstag zur Analyse nach Wien geschickt. Die Ergebnisse werden im Laufe der nächsten zehn Tagen erwartet.

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Die Analyse des Kärntner Abwassers

Die Analyse des Kärntner Abwassers - © Institut für Mikrobiologie / Univ. Innsbruck

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