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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Oskar Höher

Freiheitliche kritisieren SPÖ

FPÖ: „Impf­willige Be­wohner werden vom Land ver­tröstet“

Kärnten – Nachdem 5 Minuten berichtete, dass erst drei alternative Lebensräume in Kärnten durchgeimpft wurden, kritisiert FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann das Vorgehen der SPÖ-Gesundheitsreferentin Beate Prettner. 

 1 Minuten Lesezeit (237 Wörter)

Wie berichtet, wurden in Kärnten erst drei von 22 alternativen Lebensräume durchgeimpft. In einer Aussendung fragt sich nun FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann: „Was muss noch passieren, dass SPÖ-Gesundheitsreferentin Beate Prettner einsieht, dass sie hier bewusst eine impfwillige Hochrisikogruppe, die nach dem Kärntner Heimgesetz gleich zu behandeln ist, ignoriert?“ Der Freiheitliche kritisiert das Vorgehen der Gesundheitsreferentin und betont: „Prettner muss endlich die notwendigen Aufträge erteilen, damit alle impfwilligen Personen in den sogenannten alternativen Lebensräumen auch eine Impfung erhalten.“

FPÖ-ler bringt Lösungsvorschlag

Der FPÖ-Chef weist schon seit Wochen auf diesen Missstand in Kärnten hin. Er findet: „Sie haben ebenso das Recht auf eine Impfung und dürfen nicht gesetzwidrig ungleich behandelt werden.“ Darmann schlägt daher die Möglichkeit der organisierten Impfung für diese Mitbürger in den Pflegeheimen vor – wo gewünscht.

Freiheitlicher ortet Ausreden

Die heutigen Aussagen des Landes, wonach zu wenig Impfstoff für die kleinen Heime vorhanden sei, sind – laut Darmann – nichts als Ausreden. „Es muss für alle Bürger, aber insbesondere die Hochrisikogruppe, das Prinzip gelten: Wer impfwillig und impftauglich ist, dem ist die Impfung auch unbürokratisch und ohne organisatorisches Chaos zur Verfügung zu stellen“, so Darmann und weiter: „Wer sich jedoch aus persönlicher Überlegung gegen eine Impfung entscheidet, den darf weder direkter noch indirekter Zwang seitens der Politik treffen“, so der FPÖ-Chef abschließend.

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