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© Stadt Villach/Karin Wernig

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Fünf Villacher Künstler nominiert für den „Bruno-Gironcoli-Förderpreis“

Villach – Vor fünf Jahren wurde der „Bruno-Gironcoli-Förderpreis“ ausgerufen, um junge Kunstschaffende zu würdigen. Am 19. Februar wurden die Nominierten in einer eigenen Online-Show vorgestellt.

 3 Minuten Lesezeit (451 Wörter)

Villach versteht sich seit vielen Jahren als kreative Kunst- und Kulturstadt. Das breite Angebot wird von den Bürgerinnen und Bürgern auch in Zeiten von Corona auf allen Kanälen intensiv genutzt, Vereine, Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten sind aktiv und gestalten Lesungen und Ausstellungen im Rahmen des Möglichen. „Kunst hört ja nicht auf, weil es eine Pandemie gibt. Unsere Intention ist es, die Kulturschaffenden vor den Vorhang zu holen. Genauso, wie auch die vielen jungen, aufstrebenden Talente, die wir heuer mit dem Bruno-Gironcoli-Förderpreis auszeichnen wollen“, erklärt Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser.

Das sind die Kandidaten

Die Nominees wurden am Freitag, 19. Februar, in einer eigens produzierten Online-Show erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Fachjury wählt nun aus, wer einen Anerkennungspreis und wer die höchste Auszeichnung bekommt. Die Nominees sind: Die Künstlerin Paulina Molinar ist Absolventin des Centrums Humanberuflicher Schulen (Zweig für Kunst und Gestaltung) in Villach und hat bereits mehrere Ausstellungen in ihrer Vita aufgelistet. Im Vorjahr zeigte sie etwa in der Galerie Freihausgasse ihre Schau „scribo ergo sum“ und beteiligte sich an der Wanderausstellung „PULL:FAKTOR Festzug der Tiere“ des Unikums Klagenfurt.

Paul Ruben Winter

Musik, vor allem die elektronische Musik, ist seine Welt. Der Wahlwiener Paul Ruben Winter ist seit dem Jahr 2017 als freischaffender Künstler tätig und hat ein eigenes Label gegründet. Im Vorjahr landete er mit Songs aus seinem Debüt- Album „Giving without recieving is acting like the sun“ gleich zweimal auf Platz 4 in den FM4-Charts.

Pia Dalitz

Der Gestaltung des Gasturms der Kläranlage mit ihren Street-Art- Gesichtern ist sie in Villach wohl bekannt. Die Studentin veröffentlicht seit 2017 unter dem Namen „Pia Dali“ Illustrationen, die sie analog mit Tusche und Feder oder digital zeichnet. Seit 2019 ist sie an der „Graphischen“ und arbeitet nebenbei auch als Grafik-Designerin.

Kristóf Gellén

Kristóf Gellén. Nach der Matura an den Kärntner Tourismusschulen verwirklichte Kristóf Gellén seinen Traum von der Schauspielerei. Zuerst absolvierte er das Studium an der Universität für Musik und Kunst und bekam danach eine Anstellung im Schauspielensemble des Theaters Regensburg. 2020 war er als bester Nachwuchsschauspieler für den Max-Ophüls-Preis nominiert.

Pia Wilma Wurzer

Aktuell besucht die Abgängerin des Centrums Humanberuflicher Schulen die Akademie für bildende Kunst in Wien, zuvor sammelte Pia Wilma Wurzer Schauspielerfahrung. Jetzt besucht sie die Klasse für Kunst und digitale Medien und hat im Vorjahr ihren ersten Kurzfilm fertiggestellt.

Der Bruno-Gironcoli-Förderpreis – den Kunstmäzen Wolfgang Gabriel initiiert hat – ist ein Preis mit Bürgerbeteiligung, das Preisgeld setzt sich also aus Spenden zusammen. Diese können noch bis zur großen Gala am 12. März aufgestockt werden.

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