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Im Vergleich zu 2019

Letztes Jahr gaben sich zehn Prozent weniger Kärntner das Ja-Wort

Kärnten – Im letzten Jahr wurden laut den vorläufigen Daten von Statistik Austria in ganz Österreich 39.478 Ehen geschlossen. In Kärnten gab es 2.423 Hochzeiten, das ergibt ein Minus von über zehn Prozent zum Vorjahr.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter) | Änderung am 19.02.2021 - 20.37 Uhr

Besonders hart traf es die Hochzeitsfeierlichkeiten, deren Ausfälle in der Statistik nicht enthalten sind. Schätzungen gehen davon aus, dass im letzten Jahr die Hälfte der mehr als 40.000 geplanten Hochzeitsfeiern in Österreich abgesagt wurden. Viele Hochzeiten fanden nur standesamtlich statt und wollen jetzt im Kreise von Freunden und Familie nachgefeiert werden.

Bis Frühsommer keine großen Hochzeiten

Dies gestaltet sich bis lang aber noch schwierig, da sich die Gastronomie weiterhin im Lockdown befindet und diesen auch bis zum ersten Aprilwochenende – dem traditionellen Start der Hochzeitssaison – aufrechterhalten muss. Bernhard Fichtenbauer, Betreiber von einer Hochzeitsplattform, geht davon aus, dass auch bis zum Frühsommer noch keine großen Hochzeiten stattfinden können. Er empfiehlt Brautpaaren, die ihre Hochzeit für das Frühjahr geplant hatten, in Abstimmung mit den Locations über eine Verschiebung auf den Herbst oder auf die Wintermonate nachzudenken.

Interesse an Hochzeitsfeiern steigt

Trotz allen Umständen zeichnet sich aktuell jedoch ein positiver Trend hinsichtlich des Heiratswunsches ab. So steigen die Zugriffszahlen und Anfragen auf Fichtenbauers Hochzeitsportal seit Wochen wieder kontinuierlich an und haben bereits das Niveau von 2019 überschritten. Von 600 Anfragen in den letzten zwei Wochen betrafen 55 Prozent das Jahr 2021, 40 Prozent das Jahr 2022 und 5 Prozent sogar das Jahr 2023. „Viele Brautpaare, die ihre Hochzeit im letzten Jahr absagen mussten und auf eine Feier im großen Freundeskreis nicht verzichten möchten, wollen das in diesem Jahr unbedingt nachholen“, erklärt Hochzeitsexperte Fichtenbauer. Das Thema Corona könnte zu diesem Zeitpunkt durch Impfungen und neuen Teststrategien mit Schnelltests weitgehend unter Kontrolle gebracht sein.

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