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Wirtschaft - Klagenfurt
StR Markus Geiger, Architektin Iris Kaltenegger, Robert Piechl (Abt. Stadtplanung), Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz, STW-Vorstand Erwin Smole WK-Präsident Jürgen Mandl und Folker Schabkar (Autohaus Sintschnig)
StR Markus Geiger, Architektin Iris Kaltenegger, Robert Piechl (Abt. Stadtplanung), Bgm. Maria-Luise Mathiaschitz, STW-Vorstand Erwin Smole WK-Präsident Jürgen Mandl und Folker Schabkar (Autohaus Sintschnig) © Stadtkommunikation / Helge Bauer

Junge Architekten bringen Ideen ein

Europa­weiter Wett­bewerb für Ge­biet rund um Hallen­bad

Klagenfurt – Wie sich das urbane Potenzial von Klagenfurt künftig weiter entwickeln wird, hängt unter anderem von dem europaweiten Wettbewerb „EUROPAN 16“ ab, bei dem junge Planer und Architekten ihre Ideen für Klagenfurt einbringen können.

 4 Minuten Lesezeit (579 Wörter)

Die Organisation rund um den städtebaulichen Wettbewerb „EUROPAN 16“ unterstützt Städte dabei, ihre urbanen Potenziale bestmöglich auszuschöpfen. Junge Planer und Architekten können bei dem Wettbewerb ihre Ideen für die Städte einbringen und erarbeiten diese dann gemeinsam mit den Entscheidungsträgern von der Planung bis zur Umsetzung. In diesem Jahr ist auch die Stadt Klagenfurt Teil dieser europaweiten Ausschreibung.

Areal zwischen Bahnhof und Hallenbad

„Wir haben uns für diese externe Organisation entschieden, um gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern seitens der Stadtwerke, der Wirtschaftskammer und dem Autohaus Sintschnig das sieben Hektar große Areal zwischen Bahnhof und dem Hallenbad künftig optimal ausbauen zu können“, erklärt Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ). In diesem Bereich der Stadt befinden sich die Berufsschule, der Makerspace und gewerbliche Flächen, die künftig für Bildungszentren und Wohnraum umgebaut werden sollen. „Klagenfurt zeigt mit zwei weiteren Projekten, dem Ringquartier und dem Wohnbauprojekt an der Walk, wie man ehemalige gewerbliche Flächen optimal als Wohnraum nützen kann, das Areal rund um das alte Hallenbad wird der nächste Schritt sein“, erklärt Wirtschafts- und Liegenschaftsreferent Stadtrat Markus Geiger (ÖVP) weiter.

Warum für dieses Stadtgebiet europaweit Entwürfe und Ideen einholen?

„Es ist ein attraktives Areal, das derzeit noch undurchdringlich ist und sehr viel Potenzial hat, wir erwarten uns ein städtebauliches Leitprojekt“, ist sich Robert Piechl, Leiter der Abteilung Stadtplanung, sicher. Architektin Iris Kaltenegger von EUROPAN 16 erklärt: „Das Thema heuer lautet ‚Living Cities‘, Klagenfurt ist ein tolles Gebiet, das bei den jungen Planern garantiert viel Zuspruch finden wird.“ Die Stadtwerke Klagenfurt sind mit dem Areal des Hallenbads und der Busremise der KMG ein wesentlicher Partner bei diesem Projekt. „Die Dekarbonisierung unserer Flotte hat die nächsten Jahre eine hohe Priorität, auch wir brauchen dazu einen neuen Standort und werden unseren Beitrag leisten, damit dieses Areal attraktiv gestaltet werden kann“, bestätigt STW-Vorstand Erwin Smole.

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Der Wettbewerb betrifft das sieben Hektar große Areal zwischen Bahnhof und dem Hallenbad.

Der Wettbewerb betrifft das sieben Hektar große Areal zwischen Bahnhof und dem Hallenbad. - © 5min.at

Mandl: „Das Gebiet bietet sehr viel Potenzial“

Die Wirtschaftskammer Kärnten hat mit dem „makerspace“ in diesem Gebiet bereits einen Schritt in Richtung Belebung gemacht. „Das Gebiet bietet sehr viel Potenzial, täglich besuchen rund 10.000 junge Menschen die Ausbildungszentren dort, eingebettet in die Smart City-Idee, ist die Wirtschaftskammer hier gerne Partner und begleitet diese mit“, so Wirtschaftskammer Präsident Jürgen Mandl. „Das Autohaus Sintschnig beabsichtigt ebenfalls den Standort zu verlegen und das Areal eventuell mit neuen Wohnformen aufzuwerten“, erklärt Folker Schabkar. Weiter erklärt Schabkar, dass die Firma Sintschnig neue Mobilitätsformen fördert, auch die HL-Bahn als neue Schnittstelle dafür sieht und ebenfalls als Partner, diesen Stadtteil künftig mitbeleben möchte.

Startschuss im März

Startschuss für den Wettbewerb ist am 5. März 2021. Im April finden Standortbegehungen statt, d.h. die Teilnehmer sehen sich auch Klagenfurt und den betroffenen Stadtteil genau an. Die Jury besteht aus einer lokalen Fachkommission, die eine Vorauswahl trifft, ehe eine zweite Juryrunde, bestehend aus internationalen Fachkräften die Endauswahl vornimmt. Die Siegerprojekte werden auch in Form einer Ausstellung in ganz Österreich präsentiert.

Details zu EUROPAN

EUROPAN ist der europaweit größte Ideenwettbewerb für innovativen Urbanismus und Architektur mit anschließendem Umsetzungsprozess. Im Rahmen von offenen Wettbewerbsverfahren, die EUROPAN seit 1989 alle zwei Jahre für junge, internationale Architekten und Städteplaner unter 40 Jahren auslobt, kooperiert EUROPAN mit ausgesuchten, europäischen Gemeinden und Entwicklern.

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