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Aktuell - Villach
© KK

Urteil wurde gefällt

Polizist bei Verfol­gungsjagd schwer verletzt: 20 Monate Haft für PKW-Lenker

Villach – Im Juli 2020 kam es im Raum Villach zu einer wilden Verfolgungsjagd. Durch das Bremsmanöver eines 54-jährigen Kärntners kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Beamter schwer verletzt wurde. Der Angeklagte wurde heute zu einer Haftstrafe von 20 Monaten verurteilt. 

 1 Minuten Lesezeit (159 Wörter)

Szenen wie aus einem Film spielten sich im Juli 2020 in Villach ab. Um einer Polizeikontrolle zu entkommen, machte sich ein damals 53-jähriger Kärntner mit seinem PKW aus dem Staub. Schnell kam es zu einem Großaufgebot an Polizeikräften, die den flüchtigen PKW-Lenker quer durch Villach hinterher jagten.

Polizist schwer verletzt

Im Zuge der Verfolgungsjagd kam es leider auch zu einem folgenschweren Unfall. In der Nähe eines Keisverkehrs bremste der gesuchte PKW-Lenker plötzlich abrupt ab. Ein Polizist, der mit einem Motorrad im Einsatz war, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Auto des Kärntners. Der Beamte wurde mit schweren Verletzungen ins LKH Villach gebracht.

Zu 20 Monaten Haft verurteilt

Heute, Mittwoch, musste sich der Kärntner am Landesgericht Klagenfurt verantworten. Der Grund für die Flucht sei Restalkohol und die Angst vor dem Verlust des Führerscheins gewesen. Der Angeklagte wurde zu 20 Monaten unbedingter Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtkräftig.

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