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Politik - Kärnten
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Lagebesprechung:

Blick zu den Nachbarn: Italienische Regionen ver­zeichnen Corona-Anstieg

Kärnten & Italien – Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser besprach zum 14. Mal per Videokonferenz mit italienischen Amtskollegen die aktuelle Corona-Entwicklung. Sowohl Riccardi als auch Bottacin informierten über einen zuletzt verzeichneten Anstieg der Corona-Infektionen in ihren Regionen, gerade auch im Hinblick auf die britische Mutation.

 2 Minuten Lesezeit (350 Wörter) | Änderung am 25.02.2021 - 08.18 Uhr

Mit den Regierungsvertretern Riccardo Riccardi, Vizepräsident von Friaul-Julisch Venetien, und Gianpaolo Bottacin, Landesrat im Veneto, sprach LH Peter Kaiser am Mittwoch über die aktuelle Corona-Lage in den drei Regionen und über die kommende Zusammenarbeit innerhalb der EUREGIO „Senza Confini“.

Status Quo in Kärnten

Kaiser informierte die italienischen Vertreter darüber, dass derzeit 1.163 Personen in Kärnten mit dem Coronavirus infiziert seien und über die leichten Lockerungen im Bereich des Handels. Am 1. März werde Österreich über weitere Schritte beraten, vor allem in Bezug auf die Bereiche Gastronomie, Tourismus, Hotellerie, Kultur und Sport, so Kaiser. Im Zusammenhang mit den Corona-Impfungen betonte der Landeshauptmann: In Kärnten hätten momentan fünf Prozent der Bevölkerung die Erstimpfung erhalten, 2,4 Prozent seien bereits mit der zweiten Teilimpfung versorgt. Kärnten liege damit im österreichweiten Bundesländervergleich an der Spitze.

So sieht die Situation in Tarvis aus

Wie unter anderem die italienische Gemeinde Tarvis auf Facebook bekannt gab, stiegen die Corona-Fälle wieder an. Derzeit gibt es in Tarvis 51 Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden. Allein am 24. Feber wurden sieben neue Fälle gemeldet. Dem gegenüber stand nur ein Genesener. Die Gemeinde forderte die ihre Bürger daher dazu auf, Kontakte zu Freunden und Familie so weit es geht zu vermeiden.

Problematik des momentan fehlenden Impfstoffes

Sowohl Riccardi als auch Bottacin informierten über einen zuletzt verzeichneten Anstieg der Corona-Infektionen in ihren Regionen, gerade auch im Hinblick auf die britische Mutation. Einig war man sich in der Videokonferenz über die Problematik des momentan fehlenden Impfstoffes: Impfstrategien und die notwendige Infrastruktur würden bereitstehen. Es fehle allerdings an den unbedingt notwendigen Impfdosen, um die Bevölkerung Schritt für Schritt impfen zu können, so Kaiser, Riccardi und Bottacin unisono.

Kommende Generalversammlung

Vereinbart wurde in der Videokonferenz zudem, die nächste Generalversammlung der EUREGIO „Senza Confini“ bis spätestens Ende April stattfinden zu lassen. Ihr angeschlossen soll ein Businessforum werden, in dem vor allem über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie in den Regionen und über die Rolle der Digitalisierung als möglichen Ausweg aus der wirtschaftlichen Krise gesprochen werden soll.

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