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Politik - Villach
Strahlend zeigte Kucher sich vor einem Wahlplakat mit der nun politisch abmontierten Katharina Spanring. 
Strahlend zeigte Kucher sich vor einem Wahlplakat mit der nun politisch abmontierten Katharina Spanring.  © Facebook/Kucher

Villacher Unternehmer hat Lust an der Politik verloren

Nach ÖVP-Wahlfiasko: Kucher mit 133 Vorzugs­stimmen „nur Ersatz“

Villach – Michael Kucher musste aus der Zeitung erfahren, dass er angeblich als ÖVP-Ersatzgemeinderat vorgesehen ist. „Mit 133 Vorzugsstimmen nur als Ersatz zu landen, ist bitter", so der Villacher Unternehmer.

 2 Minuten Lesezeit (251 Wörter) | Änderung am 05.03.2021 - 16.50 Uhr

Von Manfred Wrussnig. Der  Villacher Unternehmer Michael Kucher hat nach dem Wahlfiasko der ÖVP offensichtlich die Lust an der Politik verloren. Mit 133 Vorzugsstimmen musste er jetzt aus der Zeitung erfahren, dass er angeblich als Ersatzgemeinderat vorgesehen ist. Nein, in der „Funktion“ sehe er sich eher als Kofferträger der ÖVP,  ließ er verärgert in einem Gespräch mit 5 Minuten durchblicken. „Ich wurde jetzt auf den Boden der Realität heruntergeholt. Ich war mit ganzem Herzen Wahlkämpfer, um für die Wirtschaft etwas zu bewegen, aber so sicher nicht.“

„Mit 133 Vorzugsstimmen nur Ersatz“

Strahlend zeigte er sich auf einem Wahlplakat mit der nun politisch abmontierten Katharina Spanring.  „Ich war begeistert, die Umfragen gaben mir Mut, ich hatte als Elfter auf der Liste ein Kampfmandat, hoffte natürlich, in den Gemeinderat zu kommen.“ Nach der empfindlichen Abstrafung durch den Wähler sieht er jetzt auch keine Chance auf Erneuerung. „Mit 133 Vorzugsstimmen nur als Ersatz zu landen, ist bitter, wenn sich da nicht noch irgendeine Chance ergibt, wenigstens Gemeinderat zu werden, ziehe ich mich wieder aus der Politik zurück und bleibe einfaches Parteimitglied“, stellte er klar.

„Der Wahlkampf hat viel zu spät begonnen“

Er sei jedenfalls damit in guter Gesellschaft, auch Parteiobmann und Nationalrat Peter Weidinger ist jetzt nur mehr einfaches Parteimitglied. „Der Wahlkampf hat mit Dezember viel zu spät begonnen“, kritisiert er indirekt den damals noch tätigen Stadtparteiobmann Peter Weidinger. Aber wenn sich etwas im Leben nicht mehr verändern lässt, dann ist es die Vergangenheit.

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