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Wirtschaft - Klagenfurt
In 54.423 Beratungsgesprächen konnten den Kärntnern über eine halbe Million Euro zurückgeholt werden. Am Bild v.l.: Stephan Achernig und Günther Goach.
In 54.423 Beratungsgesprächen konnten den Kärntnern über eine halbe Million Euro zurückgeholt werden. Am Bild v.l.: Stephan Achernig und Günther Goach. © AK/Johannes Puch

54.423 Beratungsgespräche im Vorjahr

AK-Konsumenten­schutz holte über eine halbe Million Euro für Kärntner zurück

Kärnten – 54.423 Kärntner haben 2020 die kostenlose Beratung des AK-Konsumentenschutzes beansprucht und sich damit exakt 530.902 Euro gesichert. Die Zahlen wurden heute bei einer Pressekonferenz rund um die "AK-Konsumentenschutzbilanz 2020" präsentiert.

 2 Minuten Lesezeit (333 Wörter)

„In den ersten Monaten der Pandemie standen wir nahezu rund um die Uhr – also auch am Wochenende – für Anliegen der Konsumenten zur Verfügung. Besonders das Thema Reisen ließ gerade zu Beginn der Pandemie die Telefone glühen. Im Vergleich zu 2019 haben wir einen Beratungsanstieg von 48 Prozent!“, so AK-Präsident Günther Goach.

54.423 Beratungsgespräche im Vorjahr

54.423 Kärntnerinnen und Kärntner haben sich vergangenes Jahr mit Fragen und Problemen an den AK-Konsumentenschutz gewandt. Davon wurden 26.412 Anfragen per Mail, Brief oder Fax beantwortet (48,5 Prozent). 23.734 Anfragen (43,6 Prozent) konnten am Telefon erledigt werden. 4.277 Personen (7,9 Prozent) kamen zu persönlichen Beratungsgesprächen in die AK. Die AK brachte Konsumenten damit insgesamt 530.902 Euro zurück.

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Bei der Pressekonferenz zur Konsumentenschutz Bilanz 2020. v.l.: Michael Tschamer, Stephan Achernig, Günther Goach und Ferdinand Hafner.

Bei der Pressekonferenz zur Konsumentenschutz Bilanz 2020. v.l.: Michael Tschamer, Stephan Achernig, Günther Goach und Ferdinand Hafner. - © AK/Johannes Puch

Anfragen zu Reisethemen um 300 Prozent erhöht

Besonders zu Beginn der Krise bereiteten unzählige Anliegen rund um bereits gebuchte bzw. bezahlte Reisen den Menschen großes Kopfzerbrechen. 14.266 Anfragen, das sind 26,2 Prozent der Gesamtnachfrage, entfielen auf diesen Bereich. „Im Vergleich zum Jahr 2019 haben sich Reiseanfragen von 3.500 auf über 14.000 erhöht, was einem Anstieg von 307,6 Prozent entspricht!“, rechnet Stephan Achernig, Leiter des AK-Konsumentenschutzes in Kärnten, vor.

Problembereich Wohnen

Mit 16.460 Anfragen (30,2 Prozent) stellte der Bereich Wohnen – wie schon in den Jahren davor – den Spitzenreiter dar. „Vorrangig ging es um Abrechnungen der Betriebs- und Heizkosten, den Wohnungszustand bei Rückgabe, Maklerprovision, die Kautionen aber auch die Berechnungen der Miete und der Finanzierungsbeiträge der Gemeinnützigen Genossenschaften“, erklärt Achernig. Im Rahmen der Aktion „Betriebskostencheck“, die jedes Jahr mit finanzieller Unterstützung des Landes Kärnten angeboten wird, vertrauten 1.829 Kärntner der Arbeiterkammer ihre Betriebs- und Heizkostenabrechnung zur Überprüfung an.

Hilfe zur Selbsthilfe

Neben der Beratungstätigkeit bietet der AK-Konsumentenschutz aber auch Hilfe zur Selbsthilfe. Zahlreiche Rechner, Lehrvideos, Ratgeber, Musterbriefe sowie Tarifrechner für Internet, Festnetz und Handy findet man unter kaernten.arbeiterkammer.at/konsument. Außerdem verfügbar: Kostenlose Broschüren (online) und am Bestelltelefon: 050 477-2823.

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