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Leben - Villach
© Pixabay

Wegen "fehlender" FFP2-Maske:

Schwangere musste Geschäft verlassen: “Es ist sehr schlimm, so behandelt zu werden!”

Villach/Kärnten – Schwangere Personen sind von der Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen. Trotzdem stoßen sie im Alltag immer wieder auf Probleme. "Es weiß einfach keiner darüber Bescheid, dass Schwangere keine FFP2-Masken tragen müssen", erklärt eine Villacherin, die erst vor kurzem wegen ihrer "fehlenden Maske" aus einem Geschäft geworfen wurde.

 2 Minuten Lesezeit (356 Wörter) | Änderung am 27.03.2021 - 19.11 Uhr

Generell müssen sich alle Österreicherinnen und Österreicher an die FFP2-Maskenpflicht in bestimmten Bereichen halten. Dabei gibt es aber einige Ausnahmen, etwa aufgrund gesundheitlicher Probleme – erst vor kurzem berichteten wir über einen Kärntner, der aufgrund seiner Klaustrophobie von der Maskenpflicht befreit wurde – oder auch bei Schwangerschaften. Immer wieder kommt es aber zu Problemen, wenn die bereits zum Alltagsbild gehörenden FFP2-Masken nicht getragen werden. So auch bei einer schwangeren Villacherin, die erst vor Kurzem Probleme in einem Schuhgeschäft hatte.

“Es weiß einfach keiner Bescheid”

Die Villacherin erzählt gegenüber 5-Minuten: “Im Schuhgeschäft bin ich aufgefordert worden, eine FFP2-Maske aufzusetzen, obwohl ich als Schwangere von der Regelung ausgenommen bin.” Die Verkäuferin habe jedoch darauf beharrt, dass die Villacherin eine FFP2-Schutzmaske aufsetzen müsse und nicht nur einen herkömmlichen Mund-Nasenschutz. “Sie hat gemeint, ich soll die Maske wechseln, sonst muss sie mich dem Geschäft verweisen”, erzählt die schwangere Kärntnerin. Der Einkauf endete für die Villacherin also ohne neue Schuhe. Sie kritisiert: “In vielen Betrieben weiß einfach niemand über die Ausnahmen der Maskenpflicht Bescheid.”

“Werde immer wieder auf die Maske angesprochen”

Es komme immer wieder vor, dass die Villacherin aufgrund ihrer “fehlenden” FFP2-Maske angesprochen wird. Neben Geschäften des Einzelhandels sei sie auch bereits mehrfach im Supermarkt auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht worden. Das Tragen einer FFP2-Maske sei für die Villacherin aber nicht möglich, zumindest nicht über einen längeren Zeitraum hinweg. Sie erklärt: “Ich trage die FFP2-Maske auch hin und wieder, muss sie aber immer wieder abnehmen, da ich mir vorkomme, als ob man mir die Luft abschnürt.”

“Gehe nur noch sehr selten einkaufen”

Die ständigen Konfrontationen aufgrund der Maskenpflicht führten auch bereits dazu, dass sich die schwangere Villacherin immer seltener in die Öffentlichkeit traue. “Ich gehe nur noch sehr selten einkaufen, nur wenn ich unbedingt muss. Es ist einfach sehr schlimm, als schwangere Frau so behandelt zu werden.” Die Villacherin fordert, dass mehr Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die aktuellen Ausnahmen der Corona-Maßnahmen informieren um so ungerechtfertigte Konfrontationen in Zukunft zu vermeiden.

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