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Leute - Villach
Der Villacher Schriftsteller und Künstler Gerald Eschenauer wird in nächster Zeit öfter in verschiedenen Kärntner Schaufenstern anzutreffen sein.
Der Villacher Schriftsteller und Künstler Gerald Eschenauer wird in nächster Zeit öfter in verschiedenen Kärntner Schaufenstern anzutreffen sein. © Julia Jank

Kultur-Intervention:

Villacher Künstler setzt sich gegen Kultur-Sterben ins Schaufenster

Villach/Kärnten – Der Villacher Schriftsteller Gerald Eschenauer hat wieder eine besondere Aktion geplant. Im Rahmen seiner Kunst-Interventionsreihe "PRISON – 20 oder 21 Lesungen hinter Glas!”, möchte er Kritik an die Bundesregierung richten und mit Mitmenschen auch in Zeiten der Corona-Pandemie interagieren und in Kontakt treten.

 3 Minuten Lesezeit (367 Wörter) | Änderung am 29.03.2021 - 21.28 Uhr

Gerald Eschenauer, Literat und Künstler aus Villach, setzt sich in seiner Kunst-Interventionsreihe „PRISON – 20 oder 21 Lesungen hinter Glas!” jeweils für einen Nachmittag ins Schaufenster. Er liest dabei aus seinen Werken und fordert sein Recht auf Ausübung der Kunst ein. Eschenauer will im Rahmen der Veranstaltung in Interaktion mit den vorbeiziehenden und anhaltenden Menschen treten. Unter strengster Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen brauche es den Dialog, so der Künstler.

„Haben keine Perspektive!“

Mit dem Projekt möchte Eschenauer Kritik an die Österreichische Bundesregierung richten. Er erklärt: „Wir Künstler haben keine Perspektive! Die Vorstellung, die Spielstätten morgen aufzusperren und volle Häuser vorzufinden, ist eine Illusion. Seit Monaten werden täglich Kulturprogramme abgesagt und damit unwiderruflich vernichtet! Kahlschlag der Kultur! Österreich hat den Begriff der Kulturnation durch diesen Dilettantismus der Bundesregierung verspielt.”

Kunst-Intervention in Leerständen

Schauplatz der Kunst-Interventionen sollen vor allem Kärntens Leerstände in den Innenstädten sein, aber auch in den Schaufenstern anderer Geschäfte und Lokale wird der Künstler anzutreffen sein. Mit einer Schweigeminute für die heimische Kultur und Literatur startet die Aktion am Samstag, dem 10. April, um 15.00 Uhr im Schaufenster des ReVilla-ReUse Kaufhauses in der Ringmauergasse in Villach. Insgesamt will der Künstler bis Ende des Jahres 20 oder 21 Schaufenster vom Mölltal bis ins Lavanttal, von Wolfsberg, Klagenfurt über St. Veit, Feldkirchen, Villach und Spittal bespielen. Warum 20 oder 21 Lesungen? „Die Angabe ist ebenso unbestimmt, wie die Vorgaben der Bundesregierung“, so Eschenauer.

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Der Villacher Künstler will mit der Aktion gegen die Maßnahmen der Bundesregierung im Kultur-Bereich protestieren.

Der Villacher Künstler will mit der Aktion gegen die Maßnahmen der Bundesregierung im Kultur-Bereich protestieren. - © Julia Jank

Bitte um Anmeldung

Besucher werden gebeten, sich anzumelden unter [email protected] und alle Covid19-Bestimmungen wie die Sicherheitsabstände im Freien, das Tragen von Schutzmasken etc. einzuhalten. Ausdrücklich unerwünscht seien, laut Eschenauer, „Verschwörungs- und rechtspopulistische Fanatikerinnen und Fanatiker“.

Die ersten drei Termine:

  1. Termin: Revilla ReUse Kaufhaus – Ringmauergasse 12 – 9500 Villach, Samstag, 10. April 15.00 Uhr.
  2. Termin: IM WOHNZIMMER – Café & Bar – Widmanngasse 43 – 9500 Villach, Samstag, 17. April 15.00 Uhr.
  3. Termin: Eboardmuseum Klagenfurt – Florian-Gröger-Straße 20 – 9020 Klagenfurt, Samstag, 24. April 15.00 Uhr.

Weitere Termine und Veranstaltungsorte werden noch bekannt gegeben oder werden auf Anfrage unter [email protected] vom Künstler selbst bereitgestellt.

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