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Leben - Villach
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Villacherin setzt sich für Kröten und Frösche ein

Kröten­wanderung: “Nehmt euch die Zeit, Tier­leben zu retten!”

Villach/Kärnten – Jedes Jahr im Frühling beginnt ein einzigartiges Naturphänomen: die Frosch- und Krötenwanderung. Die Wanderung ist für die Tiere aber alles andere als ungefährlich und endet oft tödlich. Eine junge Villacherin appelliert daher, die Tiere bei der Wanderung zu unterstützen und sie sicher über die Straße zu bringen.

 2 Minuten Lesezeit (312 Wörter) | Änderung am 02.04.2021 - 19.19 Uhr

Die Frosch- und Krötenwanderung beginnt jedes Jahr, wenn die Temperaturen wieder steigen und es nachts nicht kälter als fünf Grad ist. In Kärnten ist es nun soweit, wie die 18-jährige Villacherin Selina Christina Zussner im Gespräch mit 5-Minuten erzählt. Sie erklärt: “Jedes Jahr werden unzählige Frösche und Kröten überfahren. Das tut mir immer sehr leid.” Der Grund für die alljährlichen Wanderungen der Tiere ist die Rückkehr zu deren Geburtsgewässern, um dort selbst zu laichen. Die an Straßen angebrachten Tafeln und Holzplatten, die auf die Krötenwanderung aufmerksam machen, würden dabei meist nur wenig helfen.

150 Kröten an einem Tag gerettet

Zussner wurde daher selbst aktiv und hat, laut eigener Aussage, alleine am heutigen Karfreitag, dem 2. April, um die 150 Kröten an sichere Orte gebracht. Mit Handschuhen und einem Kübel ausgerüstet sammle Zussner immer wieder Kröten und Frösche an Straßen- und Wegesrändern auf, um sie anschließend an einem sicheren Platz wieder auszusetzen. “Handschuhe sind dabei wichtig, da Kröten bei einer Berührung ein Sekret absondern”, so die Villacherin.

“Nehmt euch die Zeit!”

Zussner liege das Wohl der Tieren besonders am Herzen, da sie die Kröten und Frösche jedes Jahr beim Lokal ihrer Mutter von der Paarung hin zum Laichen und weiter bei ihrer Entwicklung beobachten könne. Sie appelliert daher an alle Kärntnerinnen und Kärntner, Kröten und Frösche am Straßenrand nicht einfach zu ignorieren, sondern es ihr gleichzutun und die Tiere an einen sicheren Ort zu bringen. “Nehmt euch die Zeit, rüstet euch mit Handschuhen und einem Kübel aus und geht auf die Suche nach Fröschen und Kröten, die auf ihrem Weg Hilfe benötigen”, so die 18-jährige Villacherin abschließend.

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