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Entwarnung

Gefahr von Vogel­grippe vorbei: „Hühner dürfen wieder im Freien picken“

Villach – Weil der Zug der Vögel aus dem Süden bereits abgeschlossen ist, droht dem heimischen Geflügel keine Vogelgrippe mehr. „Villach galt als Risikogebiet, ab morgen können Geflügelhalter ihre Tiere wieder ins Freie lassen“, sagt Veterinärreferent Stadtrat Christian Pober.

 1 Minuten Lesezeit (223 Wörter) | Änderung am 27.04.2021 - 12.22 Uhr

Bestände mit mehr als 350 Hühnern, Enten und Gänsen hatten in den vergangenen Wochen strenge Stallpflicht einzuhalten. Grund dafür waren die Schwärme an Zugvögeln, die aus dem Süden in unsere Regionen zurückgekehrt waren bzw. diese überflogen. Dabei drohte die Gefahr, dass sie dabei das Virus der Geflügelpest, auch bekannt als Vogelgrippe, verteilen könnten. „Auch der Kontakt der Wildvögel mit Hausgeflügel war durch Netze, Dächer, horizontal angebrachte Gewebe oder andere geeignete Mittel zu unterbinden“, zitiert Veterinärreferent Stadtrat Christian Pober die Verordnung.

Villach wird jährlich zum Risikogebiet

Auch Fütterung und Tränkung der Tiere in Beständen mit weniger als 350 Tieren durfte nur im Stall erfolgen oder unter einem geeigneten Unterstand, der das Zufliegen von Wildvögeln erschwerte. Stallhaltung wurde angeraten. Veterinärreferent Stadtrat Christian Pober dankt den Villacher Geflügelhaltern für die Disziplin bei der Einhaltung der Auflagen, es gab in Villach keinen Vogelgrippe-Fall: „Die Nähe zu den Seen und großen Flüssen macht Villach alljährlich zum Risikogebiet.“ Die Zahl des Geflügels in Freilandhaltung hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Pober: „Diese für das Tier- und Menschenwohl sehr zu begrüßende Form der Landwirtschaft kann jetzt wieder im vollem Umfang stattfinden. Hendl und Co dürfen ab morgen wieder im Freien picken.“

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