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Sport - Klagenfurt
(Archivbild)
(Archivbild) © EC-KAC/Kuess

ICE Hockey League und Champions Hockey League:

Rotjacken freuen sich auf doppelte Liga-Teilnahme

Klagenfurt – Die Rotjacken des EC-KAC freuen sich im Spieljahr 2021/22 auf die Rückkehr in die Champions Hockey League und die Teilnahme an der erweiterten bet-at-home ICE Hockey League.

 4 Minuten Lesezeit (524 Wörter)

Am kommenden Montag, dem 3. Mai, steigt die erste Gruppe an Kaderspielern der Rotjacken in das Sommertraining zur Vorbereitung auf die kommende Saison 2021/22 ein. In dieser Saison wird der EC-KAC neben der am 17. September startenden bet-at-home ICE Hockey League auch an der Champions Hockey League teilnehmen, die für die Klagenfurter am 2. September beginnen wird.

Liga in neuem Format

Die bet-at-home ICE Hockey League wird zur bevorstehenden Saison von elf auf 14 Teilnehmer erweitert: Es kommt nach einem Jahr Absenz zum Wiedersehen mit Orli Znojmo, zudem ergänzen die Liganeulinge HK Olimpija Ljubljana und HC Pustertal – in den vergangenen Jahren Konkurrenten des rot-weißen Farmteams in der Alps Hockey League – das Starterfeld. Die Liga umfasst damit zukünftig Klubs aus sechs Nationen (Österreich, Italien, Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei).

Die Aufstockung bringt der Liga ab 2021/22 auch einen neuen Modus, so entfällt die bisherige Zwischenrunde, bestehend aus Platzierungs- und Qualifikationsrunde. Im kommenden Spieljahr umfasst der Grunddurchgang eine doppelte Hin- und Rückrunde, jedes Team tritt also vier Mal gegen jedes andere an – jeweils in zwei Heim- und zwei Auswärtsspielen – und kommt somit auf 52 Partien. Die Klubs auf den Rängen eins bis sechs qualifizieren sich vorzeitig für die Playoffs, die vier Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn spielen spielen in zwei parallelen „Best-of-Three“-Serien die beiden verbleibenden Tickets für das Viertelfinale aus. Sämtliche drei Playoff-Runden kommen im Format „Best-of-Seven“ zur Austragung. Das Pick-Verfahren bleibt bestehen und kommt sowohl in den Pre-Playoffs als auch im Viertelfinale zur Anwendung.

Aussichtsreiche CHL-Gruppe wartet

In der Champions Hockey League hat der EC-KAC gute Chancen, bei seinem vierten Antreten erstmals die Gruppenphase zu überstehen. Die Olympia-Qualifikation Ende August sorgt nämlich dafür, dass die Topfeinteilung für die am 19. Mai stattfindende Gruppenauslosung nicht mehr alleine nach sportlichen Kriterien erfolgt. Während 24 Teams aus vier Töpfen in sechs Gruppen gelost werden, bilden die drei ICE-Teams und die nationalen Meister aus fünf Nationen, die an der Olympia-Qualifikation teilnehmen, einen separaten fünften Topf, aus dem zwei Vorrundengruppen gebildet werden. Die Rotjacken treffen bei ihrer Rückkehr in die CHL demnach auf drei der folgenden sieben Klubs: EC Salzburg, HCB Südtirol (Italien), Rouen Dragons (Frankreich), Frisk Asker (Norwegen), JKH GKS Jastrzębie (Polen), Rungsted Seier Capital (Dänemark) sowie den slowakischen Meister (HKM Zvolen oder HK Poprad, Finalserie läuft noch).

Während die übrigen sechs Gruppen per 26. August in die Champions Hockey League starten, nehmen die beiden Gruppen, von denen in einer auch der EC-KAC landen wird, ihren Spielbetrieb erst am 2. September auf. Der Modus hat sich gegenüber der letzten rot-weißen Teilnahme 2019/20 nicht verändert: Innerhalb der Vierergruppe bespielt Klagenfurt jeden der drei Gegner jeweils ein Mal zu Hause und ein Mal auswärts, die beiden Gruppenersten steigen in das Achtelfinale auf. Deutlich erhöht wurde entsprechend dem langjährigen Entwicklungsplan der CHL allerdings die Antrittsprämie: Für die Teilnahme an der Gruppenphase erhält der EC-KAC 60.000 Euro, steigt er in die nächste Runde auf, warten weitere 30.000 Euro. Insgesamt schüttet die Champions Hockey League in der kommenden Saison 3,31 Millionen Euro an Preisgeldern an die 32 qualifizierten Teams aus.

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