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STARTSEITE > Villach > Wirtschaft Veröffentlicht am 01.10.2021, 21:12

Bei der 2. WiDs Villach

Cool: Spitzen-Wissenschafter­innen waren zu Gast in Villach

Villach - Was im Pandemiejahr 2020 als ambitioniertes Pilotprojekt erste Erfolge feiern konnte, hat sich bei der Neuauflage am Freitag endgültig in der Draustadt etabliert. Die 2. WiDS Villach Konferenz hat es erneut geschafft, das renommierte Women in Data Science Format der US- Eliteuniversität Stanford nach Österreich zu bringen.
von Amelie Meier3 Minuten Lesezeit (397 Wörter)

“Wir erleben seit Jahren in der Praxis, dass die Nachfrage nach Expertise im Bereich Data Science überall enorm steigt und gleichzeitig aber der Anteil der weiblichen Vertreterinnen in unserem Fachbereich von einem niedrigen Niveau aus sogar noch abnimmt,” führt Organisatorin Olivia Pfeiler die Motivation für die Durchführung der Konferenz aus. “WiDS gibt Datenwissenschafter eine Bühne und zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, die sich Interessierten in unserem Bereich so bieten.”

Regionales Leuchtturm-Event mit internationaler Ausstrahlung

Das Organisationsteam rund um die Statistikerin vom Villacher Forschungszentrum KAI und ihre Co-Veranstalterin Anita Kloss-Brandstätter schafft mit der WiDS Konferenz eine dringend notwendige Plattform für Data Scientists in der Region und festigt damit den Stellenwert des High-Tech-Standorts Villachs als Hort zukunftsweisender Ideen und Initiativen. Der Einladung zur zweiten Ausgabe der Konferenz folgten knappt 100 Teilnehmer vor Ort und mehr als 130 Personen aus aller Welt im Live-Stream. Sie erlebten zum Start unter anderem Grußbotschaften von Infineon CEO Sabine Herlitschka und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gabi Schaunig. In den Podiumsdiskussionen kamen anschließend Expertinnen aus den unterschiedlichsten Branchen zu Wort und lieferten aktuelle Einblicke in Forschung und Praxis zu Themen wie Künstlicher Intelligenz oder automatisierter Texterkennung. “Die Expertinnen geben mit ihren Fachgebieten die grundsätzliche Themensetzung vor und heuer konnten wir nicht nur hochkarätige Vortragende aus dem Dreiländereck, sondern auch interessante Wissenschafterinnen aus ganz Österreich und darüber hinaus gewinnen,” erklärt FH-Professorin Anita Kloss-Brandstätter die diesjährige Programmgestaltung.

Sammeltaxis als Weg aus dem Verkehrschaos

Ein besonderer Coup ist dem Organisationsteam außerdem mit der Verpflichtung von Mobilitätsforscherin Katja Schechtner gelungen. Die gebürtige Niederösterreicherin forscht nicht nur seit Jahren führend an der Spitzenuniversität MIT, sondern ist auch international für die OECD als Städteforscherin tätig. Unter dem Titel “Daten, Technologie und die Stadt” bot Schechtner spannende Einblicke in ihre Forschung zur Mobilität der Zukunft und die bahnbrechenden Ergebnisse aktueller Studien rund um das gewaltige Potential von Sammeltaxi-Systemen bei der Verringerung des Individualverkehrs. Ein Höhepunkt der Veranstaltung, der – dank dem umfassenden Einsatz von Data Science – realistische Lösungsansätze für die vielen Verkehrsprobleme unserer Zeit aufzeigen konnte und somit einen optimistischen Blick auf die Zukunft von Städten ermöglichte. Oder wie es Katja Schechtner abschließend formuliert: “Zuerst stellen wir uns die Zukunft vor, dann erschaffen wir sie!” Und die Datenwissenschaft macht’s möglich.

Veröffentlicht am 01.10.2021, 21:12
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