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Werkstättenbrand in Obdach erfordert Einsatz der Feuerwehr

Am Freitag, den 20. Oktober 2023, wurde die Freiwillige Feuerwehr Zeltweg-Stadt zu einem verheerenden Brand auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Obdach gerufen.

von Nadia Alina Gressl
Nadia Gressl 5 Minuten
1 Minute Lesezeit(209 Wörter)

Die Aufgabe der eingesetzten Kräfte war es, einen umfassenden Außenangriff mithilfe mehrerer Löschleitungen durchzuführen, um ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Wald und das Gehöft zu verhindern. Jedoch machte die exponierte Lage des Anwesens in Verbindung mit starkem Wind den Löscheinsatz äußerst schwierig.

Neun Löschfahrzeuge

Um die Löschwasserversorgung aufrechtzuerhalten, musste eine rund eineinhalb Kilometer lange Zubringerleitung eingerichtet werden. Gleichzeitig wurden bis zu neun Tanklöschfahrzeuge in einem Pendelverkehr eingesetzt. Zusätzlich wurden zwei Faltbehälter des Bereichsfeuerwehrverbandes Judenburg mit einem Fassungsvermögen von 30.000 Litern sowie das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Wolfsberg als Wasserpuffer vor Ort genutzt.

Flammen und Glutnester

Die Freiwillige Feuerwehr Zeltweg-Stadt richtete eine Einsatzleitung ein, um den Einsatz zu koordinieren, und erhielt Unterstützung durch das Einsatzleitfahrzeug (ELF) Zeltweg. Selbst nachdem die Flammen unter Kontrolle gebracht worden waren, mussten vereinzelte Glutnester unter den Trümmerteilen aufgespürt und gezielt abgelöscht werden.

Mehrere Stunden im Einsatz

Die Feuerwehr Obdach stellte über Nacht eine Brandwache, um sicherzustellen, dass keine erneuten Brände auftreten. Insgesamt waren 12 Feuerwehren mit 24 Fahrzeugen und 125 Einsatzkräften mehrere Stunden lang im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Zeltweg-Stadt benötigte über acht Stunden, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 23.10.2023 um 08:27 Uhr aktualisiert
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