Verzögerungen im Wiener Frühverkehr: Hier kleben die Aktivisten
Lebhafte Szenen auf der A2 stadteinwärts in Wien heute, als Klimaaktivisten verschiedene Aktionen starteten, um auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam zu machen.
Mehrere Demonstranten blockierten die Autobahnabfahrten Handelskai, Altmannsdorfer Ast und Ölhafen, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Verzögerungen im morgendlichen Verkehr
Einige der Aktivisten hatten sich auf die Straße geklebt, was zu einem Stillstand des Verkehrs auf den betroffenen Autobahnabschnitten führte. Manche Aktivesten verankerten sich sogar mit Sand auf der Fahrbahn fest. Auch wurde orangefarbene Warnfarbe auf den Asphalt geschüttet. Über 80 Menschen waren dabei. Die Aktionen sorgten für eine zeitweise Sperrung der betroffenen Abschnitte und führten zu erheblichen Verzögerungen im morgendlichen Verkehr.
Die Beweggründe
Die Beweggründe für diese Aktionen waren klar: Die Aktivisten wollten die Öffentlichkeit auf die drängende Notwendigkeit hinweisen, konkrete Maßnahmen zum Schutz des Klimas zu ergreifen. Schon vor einer Woche hatte die Letzte Generation auf Social Media angekündigt: „Es wird groß ab 20. November!“
Das sagen die Aktivisten
Lorenz Trattner, 24, Student, sagt: „Unsere Zukunft steht auf dem Spiel. Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich zu handeln. Der Klimarat hat 93 sozial ausgewogene Lösungen vorgeschlagen. Es ist Zeit, dass Nehammer aufwacht!“ Afra Porsche, 25, ebenfalls Studentin, ergänzt: „Die Klimakrise ist real und passiert jetzt. Ich habe mich auf die Autobahn geklebt, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß. Nehammer muss seinen Pflichten nachkommen und auf die Forderungen der Bürger hören!“ Die Sprecherin der Letzten Generation, Marina Hagen-Canaval, betont die Notwendigkeit, auf den Klimarat zu hören und nachhaltige Lösungen zu fördern.