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/ ©FF Stainz

Florianis retteten bewusstlose Frau aus Brandwohnung

Die Freiwillige Feuerwehr Stainz wurde am Samstagabend, den 16. Dezember zu einem Kleinbrand alarmiert. "Eine Person ist vermutlich in Wohnung!“, so lautete der Zusatz.

von Elisa Auer
2 Minuten Lesezeit(268 Wörter)

Die Eigentümerin eines Mehrparteienwohnhauses hörte den lauten Alarmton eines Rauchmelders in einer Wohnung im Erdgeschoss und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte der FF Stainz, welche mit dem Hilfeleistungs- und Rüstlöschfahrzeug ausgerückt waren, konnte zunächst noch keine Rauchentwicklung festgestellt werden.

Nach mehrfachen Klingeln: Keine Reaktion

Die anwesende Eigentümerin teilte dem Einsatzleiter Robert Eibl jedoch mit, dass sich ganz sicher noch eine Person in der Wohnung befinden soll. Da auf Klingeln und Klopfen niemand öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zugang. Erst nach Öffnung der Eingangstüre wurde eine Rauchentwicklung im inneren der Erdgeschoßwohnung festgestellt! Umgehend wurde vom Einsatzleiter die Alarmstufe erhöht und die Feuerwehr Wald bei Stainz nachalarmiert. Der Atemschutztrupp der FF Stainz wurde sofort mit der Menschenrettung aus der Brandwohnung beauftragt. Die Bewohnerin der Wohnung wurde bewusstlos vom Trupp am Boden liegend aufgefunden. Die Frau wurde unverzüglich aus der Brandwohnung gebracht und vom Notarzt anschließend versorgt, später dann mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

„Rauchmelder sind Lebensretter“

Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Nachlösch-, Lüftungs- und Sicherungsarbeiten an die Polizei übergeben. Angeschlagen hatte der Rauchmelder, weil Essen im Topf in Brand geraten war. Insgesamt waren 36 Feuerwehrkräfte mit sieben Fahrzeugen, das Rote Kreuz mit dem Notarztfahrzeug und zwei Rettungswagen und vier Polizeibeamte im Einsatz. „Dieser Fall zeigt, dass Rauchmelder Lebensretter sind“, betont Feuerwehrkommandant Eibl von der FF Stainz. Nur durch das beherzte Eingreifen der Eigentümerin der Liegenschaft, die zufällig vor Ort war und die Feuerwehr alarmierte, konnte Schlimmeres verhindert werden.

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