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Klagenfurt stellt Weichen für geplante Elektrobus-Flotte

Zwei wichtige Schritte zur Weiterführung des Klagenfurt-Electric-Bus-Investment-Projekts wurden am Dienstag mit Stimmenmehrheit im Stadtsenat beschlossen: Sie betreffen die Busflotte sowie den Umbau des Heiligengeistplatzes.

von Tanja Janschitz
Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(293 Wörter)

Die Dekarbonisierung* der städtischen Busflotte müsse zügig vorangebracht werden, heißt es am heutigen Dienstag bei der Stadtsenatssitzung in Klagenfurt. Ansonsten wäre es nicht mehr möglich, den Zeitplan der ersten Umstellungswelle von 50 Bussen bis Ende 2025 einzuhalten. Dann könnten – laut Wolfgang Hafner, dem Leiter der Abteilung für Klima- und Umweltschutz – auch die EU-Förderungen in Höhe von 33 Millionen Euro nicht mehr abgerufen werden bzw. müssten bereits übermittelte EU-Förderungen in Höhe von 1,6 Millionen Euro rückerstattet werden.

Abstellbereich für 50 Elektrobusse soll entstehen

Vizebürgermeister Alois Dolinar (Team Kärnten), zuständiger Referent für Klima- und Umweltschutz, erhielt darum die Zustimmung, eine Ausschreibung für die Vergabe von Planung und Errichtung eines ersten Abstellbereiches für 50 Elektrobusse durchzuführen. Dieser sei an der Flatschacher Straße/Koningsbergerstraße geplant. Die Ausschreibung werde gemeinsam mit der KMG und den Stadtwerken gestaltet.

Heiligengeistplatz soll klimafit werden

Im Zuge des klimafitten Umbaus am Heiligengeistplatz soll die Planung der Freiflächen an die Architekten „Gasparin & Maier“ vergeben werden. Diese haben bereits den bestehenden Heiligengeistplatz geplant und würden daher über die entsprechende Expertise verfügen und hätten auch die Urheberrechte für die bisher getätigten, geistigen Leistungen. Die Entsiegelung der Flächen, sowie die Berücksichtigung des alten Baumbestandes und der vorhandenen infrastrukturellen Gegebenheiten stehen im Mittelpunkt. Die Planungsarbeit werde durch die Mittel des ELENA-Projektes KEBIP finanziert. Mit der Koordination und Durchführung wird die Abteilung für Klima- und Umweltschutz in Kooperation mit den involvierten Fachabteilungen und der KMG beauftragt. Der Beschluss erfolgte mehrheitlich und unter der Prämisse, dass die Finanzierung durch EU-Mittel gedeckt ist und das städtische Budget nicht belastet wird.

Dekarbonisierung

*Verzicht bzw. die Reduktion von CO₂ verursachenden Technologien

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