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/ ©Thomas Kaiser
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Marie Luise Angerer wurde nur 65 Jahre alt, ehe sie nach langer, schwerer Krankheit gestern verstarb.

„Viel zu früh verstorben“: Bekannte Wissenschaftlerin wurde nur 65

Im 66. Lebensjahr ist die international renommierte Medien- und Kulturwissenschaftlerin Marie Luise Angerer gestern nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Die Trauer ist groß.

von Phillip Plattner
2 Minuten Lesezeit(273 Wörter)

Am gestrigen Samstag, den 2. März, ist die bekannte und international renommierte Medien- und Kulturwissenschaftlerin Marie Luise Angerer im 66. Lebensjahr „nach langer, schwerer Krankheit viel zu früh verstorben“, heißt es heute in einer Aussendung. Die 1958 in Bregenz geborene Wissenschaftlerin hat mit ihren vielfältigen Aktivitäten innovative Zugänge in den Kulturwissenschaften gesetzt. Ihr akademischer Weg führte sie zwar nach Deutschland, Österreich bleib sie aber zum Beispiel als Universitätsrätin der Kunstuniversität Linz (2018 bis 2023) verbunden.

„Angerer war eine Pionierin“

„Angerer war mit ihren Studien und wissenschaftlichen Arbeiten zu Körpertheorien in Zusammenhang mit Medientechnologien eine der Pionierinnen dieser Forschungsthematik. 1999 erschien der Band Body Options, in dem Angerer bereits damals den Körper in Zusammenhang mit Digitalisierung und virtuellen Räumen ins Zentrum ihrer Forschung stellte“, ist Eva Blimlinger, Kultur- und Wissenschaftssprecherin der Grünen, über den viel zu frühen Tod bestürzt.

„Angerer hat unermüdlich versucht, Strukturen aufzubauen“

„Marie Luise war immer um die Förderung und Unterstützung von Kolleginnen bemüht, war auch immer wieder Mentorin für Dissertantinnen und jene, die den Weg in die Wissenschaft gegangen sind, immer an der Schnittstelle zwischen Medien, Kunst und Wissenschaft, wie nicht zuletzt ihre Professuren an der Kunsthochschule für Medien in Köln (2000 bis 2015) und an der Universität Potsdam gezeigt haben. Unermüdlich war sie bemüht, immer wieder Strukturen aufzubauen, wie zum Beispiel als Sprecherin des Graduiertenkollegs ‚Sensing: Das Wissen Sensibler Medien‘, das sie 2018 mit Kollegen gründete. Meine tiefe Anteilnahme gilt ihrem Partner, ihrer Familie, ihren Freunden und Kollegen “, so Blimlinger abschließend.

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