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„Kinder sollen an Entscheidungen teilhaben, die ihr Leben betreffen“

Um Partizipation in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht es am heutigen Mittwoch bei der Kinderschutz-Fachtagung im Congress Center Villach.

von Tanja Janschitz
2 Minuten Lesezeit(313 Wörter)

Nach einer pandemiebedingten Pause kann die Kinderschutz-Fachtagung mit rund 500 Exekutivbeamten sowie Mitarbeitenden aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Chancengleichheit, des Gesundheitssektors, aus dem psychosozialen Feld sowie aus der Bildung wieder stattfinden. Die Konferenz bietet Raum für fachlichen Austausch und Diskussion, namhafte Experten liefern den notwendigen Input.

Partizipation in der Arbeit mit Kindern

„Partizipation im Kinderschutz bzw. in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ermöglicht es ihnen, aktiv an Entscheidungen teilzuhaben, die ihr Leben betreffen. Dies stärkt ihr Selbstbewusstsein, fördert ihre Autonomie und trägt dazu bei, dass sie sich gehört und respektiert fühlen. Zudem kann Partizipation dazu beitragen, dass Maßnahmen besser auf die Bedürfnisse der jungen Menschen zugeschnitten sind, was letztendlich zu effektiveren und nachhaltigeren Ergebnissen führt“, unterstreicht Landesrätin Sara Schaar (SPÖ). „Kinder sind als schwächstes Glied unserer Gesellschaft besonders schutzbedürftig. Die Polizei ist ein verlässlicher Partner, um Kinder vor wirtschaftlicher und sexueller Ausbeutung zu schützen und eine gewaltfreie Erziehung zu gewährleisten“, betont wiederum Oberst Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Teilnehmende der Kinderschutz-Fachtagung des Landes Kärnten.
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Am Foto: Landeskriminalamtleiter Gottlieb Türk, Landesrätin Sara Schaar und Christine Gaschler-Andreasch, UAbt.-Leiterin Kinder- und Jugendhilfe

Namhafte Referenten

Zu den Referenten der Kinderschutz-Fachtagung zählen in diesem Jahr Thomas Trabi, Abteilungsvorstand der Kinder- und Jugendpsychiatrie und psychotherapeutischen Medizin am Klinikum Klagenfurt, Präventionsexperte Rainer Tripolt vom Landeskriminalamt, der Kinderschutz-Beauftragte des Landes Raphael Schmid, Dennis Epping (Internationales Zentrum für Professionalisierung der Elementarpädagogik), Julia Pollak und Marina Salmhofer vom Österreichischen Berufsverband der Sozialen Arbeit, die Kärntner Kinder- und Jugendanwältin Astrid Liebhauser, Michael Schulte-Markwort (ärztlicher Direktor der Oberberg Fachklinik Marzipanfabrik) oder Sonja Groinig, Rosanna Maier und Rebecca Hänsler vom B3-Netzwerk. Der allgemeine Tenor der Referenten: Kinder, Jugendliche und ihre Familien müssen noch viel stärker als bisher in die Planung und Ausgestaltung von Angeboten und Leistungen, die sie betreffen, miteinbezogen werden. „Machen wir Betroffene zu Beteiligten“, so Schaar abschließend.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 06.03.2024 um 19:33 Uhr aktualisiert

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